Music

Prof. Nana Jashvili

| Violine
_Faculty: 1

_Email: nana.jashvili@folkwang-uni.de

 

 

Lebenslauf 

"Mit großem brillanten Ton, tiefer Ausstrahlung aber ohne falsches Pathos erlebten wir mit der Geigerin Nana Jashvili eine der großen Virtuosinnen unserer Zeit."

"Die bejubelte und mit Bravorufen bedachte Solistin des Abends war die phänomenale Geigerin Nana Jashvili, die Alexander Glasunows rhapsodisch angelegtes Violinkonzert a-Moll mit beseeltem Ausdruck und schmelzender Kantilene, im Finalsatz dann mit atemberaubender Virtuosität vorstellte. Hinreißend."

Solche oder ähnliche Zitate wie diese in verschiedenen wichtigen Zeitungen Westfalens, wie Neue Westfälische Zeitung, Westfalen Blatt oder Die Glocke konnte man nach dem dritten Meisterkonzert in Gütersloh zum Abschluss der "Europäischen Kulturwoche" in der Medienlandschaft finden. 

Nana Jashvili ist geboren in einem musikalisch geprägten Elternhaus. Ihre künstlerische Ausstrahlung beruht auf dem Einfluss zweier Kulturkreise: geboren in Tbilisi (Georgien), erhielt sie ihre erste Ausbildung bei ihrem Vater, Professor Luarsab Jashvili, bevor sie in der Meisterklasse von Leonid Kogan am Moskauer Konservatorium studierte.

Das musikalische Leben der Nana Jashvili begann bereits im Alter von drei Jahren, als sie selbst begann, Klavier zu spielen. Im Alter von sechs Jahre fand der erste Auftritt als Geigerin in der Oper von Tbilisi statt, mit neun das erste Solo-Recital.

Auf ihr Debüt im Alter von 14 Jahren mit Mendelssohns Violinkonzert mit den Moskauer Philharmonikern folgte eine Einladung, im Concertgebouw Amsterdam das Violinkonzert von Peter Tschaikowski zu spielen.

Nana Jashvili ist mehrfach Siegerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Concours International de Montreal, bei dem sie mit 17 Jahren einen triumphalen Erfolg feierte, oder des Internationalen Jacques Thibaud-Wettbewerbs in Paris, als ihr der "Premier Grand Prix" sowie der "Prix Spezial" für Maurice Ravels "Tzigane" verliehen wurden. In den folgenden Jahren wurde sie mit den wichtigsten Staatspreisen der UdSSR geehrt.

Als Solistin tritt Nana Jashvili mit den führenden Orchestern auf, darunter das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, das Gewandhaus-Orchester Leipzig, die Staatskapelle Dresden, das Orchestre de Paris, das Orchestre Symphonique de Montréal, die Moskauer und St. Petersburger Philharmoniker sowie die Hamburger Symphoniker. Unter den Dirigenten, mit denen sie arbeitete, finden sich so klangvolle Namen wie Kurt Masur, Claudio Abbado, Karl Böhm, Sir Yehudi Menuhin, Charles Dutoit, Pavel Kogan, Urosh Lajovic, Vladimir Fedoseyev, Alexander Dmitriev, Valery Gergiev, Fabio Luisi und Andrey Boreyko.

Seit 1993 ist Nana Jashvili österreichische Staatsbürgerin und wurde von Claudio Abbado gefördert. Im Rahmen der Wiener Festwochen war ihre Interpretation des Violinkonzerts von Arnold Schönberg in der Wiener Staatsoper von außerordentlichem Erfolg gekrönt.

1993 wurde Nana Jashvili als Professorin für Violine an die Folkwang Hochschule, heute Folkwang Universität der Künste in Essen berufen. Neben ihrer Solokarriere widmet sich Nana Jashvili engagiert der Förderung begabter junger Musiker.

 Nana Jashvili spielt eine Geige von Nicolaus Gagliano aus 1732.

 

 

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Videos

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