Music

Anke Engelke

Anke Engelke wurde 1965 in Montreal/Kanada geboren und wuchs dort dreisprachig auf. Zur Schule ging sie in der Nähe von Köln und kann sich bis heute nicht vorstellen, in einer anderen Stadt zu leben.

Mit zehn Jahren sang sie in einem Kinderchor, mit zwölf moderierte sie Kindersendungen im Radio, mit dreizehn Jahren im Fernsehen. Die Arbeit in Radio-, Synchron- und Fernsehstudios gefällt ihr bis heute; ihre liebsten Synchronrollen sind immer noch "Marge" bei den "Simpsons" und "Dory" in "Findet Nemo".

2011 gehörte Anke Engelke zum Moderatoren-Trio des Eurovision Song Contests. Als Schauspielerin war sie erstmals in der "Wochenshow" zu sehen. Seit über zehn Jahren und nach 8 Staffeln gilt ihre Reihe "Ladykracher" als erfolgreichstes deutsches Sketch-Format.

Im Kino spielte Anke Engelke u.a. in Detlef Bucks "Liebesluder", in Tobi Baumanns "Wixxer". Anfang 2015 ist sie in Sönke Wortmanns neuem Film „Frau Müller muss weg“ zu sehen. Des Weiteren kommt Anfang 2015 „Doktor Proktors Pupspulver" von Arild Fröhlich in die Kinos, in dem Anke Engelke ebenso mitspielt. 2015 kommt außerdem die Verfilmung von Cornelia Funkes „Gespensterjäger“ in die Kinos: In den Hauptrollen Anke Engelke als Hedwig Kümmelsaft. In der Vorschulfernsehreihe "Die Sendung mit dem Elefanten" ist Anke Engelke seit vielen Jahren Bewohnerin einer eigenen Anke-Welt. Seit 2013 ist sie Gastgeberin der WDR-Kultursendung "Anke hat Zeit". Anke Engelke ist seit vielen Jahren Host der Eröffnungs- und Preisverleihungsgala der Berlinale und des European Film Award. Als Botschafterin engagiert sich Anke Engelke seit über zehn Jahren für das Medikamenten-Hilfswerk „action medeor“.

Preise hat sie für ihre Arbeit auch schon erhalten, z.B. den Grimme-Preis Spezial für ihre Frauenfiguren in der „Wochenshow“ (1999), einen Grimme-Preis für die „Blind Date“-Folge „Taxi nach Schweinau“ (2003) und einen Grimme-Preis für „Fröhliche Weihnachten“ (2008), sowie einige Exemplare des Deutschen Comedypreises in den unterschiedlichsten Kategorien, zuletzt 2011 für „Ladykracher“. Neben dem Bayerischen Filmpreis, der Goldenen Rose von Luzern, der Eins Live Krone, dem Alfred E. Neumann-Teller und der Romy erhielt Anke Engelke zuletzt 2011 zwei Fernsehpreise für „Ladykracher“ und ihre ESC-Co-Moderation.