Laut und Leise

Diplom (Kommunikationsdesign) von Theresa Janßen | Wintersemester 2011/12

_Theresa Janßen

„Gesagt ist nicht gehört und gehört ist nicht verstanden“
- Konrad Lorenz

„Hörgeschädigte hören alles leiser.“ Dieses Urteil ist so weit verbreitet, dass viele die Hörgeschädigten beim Sprechen nahezu anschreien. Tatsächlich erlebt man als Schwerhöriger eine Gratwanderung zwischen „Laut und Leise“. Zum einen können Hörgeschädigte nicht alles wahrnehmen, zum anderen sind diese umgeben von einer verwirrenden Anzahl von Geräuschen, die sie zwar hören, aber nicht deuten können.

Durch Analogien zur Sehwahrnehmung wird das „Hörgeschädigt-Sein“ auf bildreiche Art vermittelt. Dies gibt „Normal-Hörenden“ die Möglichkeit, sich auf visueller Schiene in dieses Thema hineinzuversetzen. Auf diesem Weg wird die Kluft zwischen Gesagtem und Verstandenem „sichtbar“ und es wird deutlich, dass selbst die „leise“ visuelle Welt einen hohen Informationsgehalt besitzt.

Abschlussarbeit
Wintersemester 11/12

Studiengang/Bereich:
Gestaltung
Communication design

supported by
Prof. Jörg Eberhard