Mentaltraining für Sportler (Aufbau)

Diplom (Kommunikationsdesign) von Felix Gienger | Wintersemester 2011/12

_Felix Gienger

Mich interessiert das Experiment, die Idee der Versuchsanordnung, die Idee einer provisorischen und grundsätzlich variablen Situation, die sich jedoch temporär als eine konkrete, greifbare und exemplarische Form manifestiert.

Meine Diplomarbeit setzt sich dabei aus unterschiedlichen, formalen wie gedanklichen Versatzstücken und Aspekten meiner bisherigen Arbeit, in einer raumgreifenden Installation mit skulpturalen Elementen zusammen.

Grundlegend ist hier für mich der Umgang mit dem Material, also den formalästhetischen Eigenschaften von Fläche und Körper und deren Anordnung in Fläche und Raum. Die Rauminszenierung beschreibt dabei in gewisser Weise den Übergang von einem Zustand zum anderen wobei der Vorgang einem tatsächlicher Aufbau, also dem Schichten und Stapeln von Elementen und dem Abstellen von Arbeitsmaterial entspricht. Die tendenziell provisorische Form des Aufbaus überschneidet sich dann wiederum gedanklich und formal mit der Vorstellung einer potentiellen Fortsetzbarkeit beziehungsweise einer Variations- oder Wiederholungsmöglichkeit. Genau dieses Moment der Variation sehe ich verkörpert in einem förmlich bildhaften Dualismus, einem Gegenüber oder einer Paarung zweier stofflicher und gedanklicher Zustände, also dem Beginn einer Auseinandersetzung; der Figur des Diptychon folgt dann das Triptychon. So nimmt die gezeigte Möglichkeit der Installation in einer imaginierten, zeitlichen wie räumlichen Reihenfolge einen festen Platz zwischen der vergangenen und der kommenden Möglichkeit ein.

Abschlussarbeit
Wintersemester 11/12

Studiengang/Bereich:
Gestaltung
Photography

supported by
Prof. Gisela Bullacher