Folkwang

Diversity Portal

Herzlich Willkommen auf dem Diversity Portal der Folkwang Universität der Künste


Diversität, oder auch Vielfalt, ist für uns Quelle der Inspiration und insbesondere auch der Innovation. Wir glauben, dass Wertschöpfung nur durch Wertschätzung entstehen kann. Der Umgang mit Vielfalt wird als Kernaufgabe der Hochschulentwicklung gesehen. Für die Folkwang Universität der Künste ist Diversity - wie auch Gleichstellung - ein Querschnittsthema, das sich auf alle Bereiche der Hochschule bezieht und an dem auf allen Ebenen in der Hochschule gearbeitet werden muss, d.h. ein partizipativer Mitwirkungsprozess ist unabdingbar. Damit stellt Diversity Management einen permanenten Prozess dar. Dieser partizipative Mitwirkungsprozess wird zentral von der Rektoratsbeauftragten Dr. Karoline Spelsberg für Gender- und Diversity Management befördert und gesteuert.

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Kerndimensionen von Diversity, mit denen wir uns zentral beschäftigen

Wir konzentrieren uns in unserer Diversityarbeit auf drei Kerndimensionen von Vielfalt:

Ethnisch-kulturelle Vielfalt

33% der Studierende an Folkwang sind „Internationals“, d.h. sie stammen aus dem Ausland und sind zum Studieren nach Deutschland gekommen. Wir sorgen mit unsern Projekten dafür, dass sie gut ankommen, optimal betreut werden und hier erfolgreich sein können.

> Infos zu Veranstaltung WELCOME(at)FOLKWANG

Interkulturelle Öffnung von Hochschulen

Seit 2012 fanden im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge regelmäßig Fachgespräche zur Interkulturellen Öffnung von Hochschulen statt. Diese thematisieren die unterschiedlichen Aspekte von interkulturellen Öffnungsprozessen an Hochschulen wie beispielsweise die Stipendien und Förderangebote für Studierende mit Migrationshintergrund, die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse oder aber die Gestaltung von Übergängen an die Hochschule und in das Berufsleben.

Ziel der Fachgespräche war vor dem Hintergrund der Aufgabenstellung aus dem bundesweiten Integrationsprogramm und dem nationalen Aktionsplan Integration die Vernetzung der AkteurInnen aus Politik, Wissenschaft und Bildung und der Formulierung von praktischen Handlungsempfehlungen. Dr. Karoline Spelsberg war als Expertin an der Folkwang Universität der Künste als Vertreterin für die Kunst- und Musikhochschulen an den Fachgesprächen beteiligt. Das Konzept „Interkulturelle Öffnung von Hochschulen – Vielfalt als Chance“ steht als Ergebnis der Fachgespräche seit Ende 2014 auf den Internetseiten des Bundesamtes mit aktueller Meldung zum Download bereit.

Gender

Folkwang betrachtet die universitäre Gleichstellungsarbeit als eine Querschnittsaufgabe, an der auf allen Ebenen der Hochschule gearbeitet werden muss. Neben Lehre, Forschung und Studium gehört hierzu auch der Bereich Hochschulverwaltung und Technik sowie die grundständige Organisations- und Personalentwicklung.

Hier geht’s zur Arbeit des Gleichstellungsbüros

Gesundheitliche Beeinträchtigung/Behinderung

Die Folkwang Universität der Künste hat nach dem Sozialgesetzbuch IX die konkrete gesetzliche Aufgabe, präventive Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und der Arbeitsfähigkeit sowie ein betriebliches Eingliederungsmanagement für längerfristig erkrankte Bedienstete durchzuführen. Die Prävention soll alle Anstrengungen umfassen, die dazu beitragen, Dienstunfälle, Berufserkrankungen und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Sie wird zum integralen Bestandteil des betrieblichen Geschehens bezogen auf alle Bediensteten, mit oder ohne Behinderung.

Hier geht’s zur Arbeit des Integrationsteams


„Ausgezeichnete“ Diversityarbeit

Vielfalt gestalten(2010-2012)

Internationale Partnerschaften und Projekte sowie Internationalisierung von Studium, Forschung und Lehre spielen eine zentrale Rolle an der Folkwang Universität der Künste. Die qualitative Sicherung der Internationalisierungsbemühungen ist daher eines der wichtigsten Anliegen der Hochschule. Die Folkwang Universität der Künste hatte sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen der Initiative „Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft beispielhafte Strategien und Maßnahmen für den konstruktiven Umgang mit studentischer Vielfalt im Handlungsfeld „Studium & Lehre“ zu entwickeln. Die Projektleitung oblag der Rektoratsbeauftragten für Gender- und Diversity Management.

Das Diversity-Audit „Vielfalt gestalten“ ist ein Ergebnis des 2010 ausgeschriebenen Programms „Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance“ vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, an dem die Folkwang Universität der Künste als eine von acht Hochschulen aus den insgesamt 58 Bewerbungen beteiligt war. Das Auditierungsverfahren „Vielfalt gestalten“ war ein zweijähriger Prozess, der aus einem internen Auditierungsprozess und einem Benchmarking-Club bestand. Der interne Auditierungsprozess fand an der Folkwang Universität der Künste vor Ort statt und gliederte sich in die Phasen Initiierung, Implementierung und Zertifizierung, die jeweils anhand von Workshops durch die Auditorin Frau Dr. De Ridder eingeleitet und moderiert wurden. Parallel zum internen Auditierungsprozess wurden im Benchmarking-Club Erfahrungen ausgetauscht und die Grundlagen und Kriterien für ein Diversity-Auditierungsverfahren erarbeitet, dass die Hochschulen im Zuge dieses Prozesses selbst durchliefen. Im Sinne des Verfahrens wurden alle acht Pilothochschulen im Juni 2012 zertifiziert und erhielten bundesweit erstmalig vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft das Zertifikat zum Audit „Vielfalt gestalten“.

Vielfalt gestalten in NRW (2012-2014)

2012 folgte die Auslobung eines Diversity-Wettbewerbs für Hochschulen seitens des MIWF in Nordrhein Westfalen als Teil einer umfassenden Diversity-Strategie. Diese verfolgt das erklärte Entwicklungsziel, in Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland eine landesweite Auditierung zu erreichen, um - vor allem im Bereich der Bildung - alle Potenziale zu nutzen und mehr Bildungschancen zu bieten.

Im Rahmen der Tagung „Vielfalt als Gewinn“ wurden am 5. Dezember 2012 in Düsseldorf dann die erfolgreichen Diversity-Konzepte von acht Hochschulen ausgezeichnet, Folkwang für ihr Konzept „Kultur durch Wandel – Wandel durch Kultur“, eine statusübergreifende Weiterbildungsmaßnahme. Ab Januar 2013 wurde den acht Hochschulen die Teilnahme am Diversity-Audit „Vielfalt gestalten in NRW“ ermöglicht. Die materielle Seite des Gewinns bestand in der Übernahme der Auditierungskosten in Höhe von 30.000 Euro für das Verfahren. Insgesamt nahmen acht Hochschulen am Auditierungsverfahren „Vielfalt gestalten in NRW“ teil - die Folkwang Universität der Künste als einzige Kunst- und Musikhochschule in NRW und bundesweit auch die einzige Hochschule, die zweimal erfolgreich an den gegenwärtig existierenden Diversity-Audits teilgenommen hat. Kooperationspartner des Diversity-Audits „Vielfalt gestalten in NRW“ war der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der das Verfahren zur Verfügung stellte. Beratend begleitet wurde das Auditierungsverfahren durch CEDIN Consulting.

Das Auditierungsverfahren „Vielfalt gestalten in NRW“ folgte auf der Verfahrensebene weitgehend den Grundlagen und Kriterien, die für das
Diversity-Auditierungsverfahren „Vielfalt gestalten“ erarbeitet worden waren. Verantwortlich für die Umsetzung des Verfahrens an der Folkwang war die Rektoratsbeauftragte Dr. Karoline Spelsberg. Für die operative Umsetzung der Maßnahme „Kultur durch Wandel – Wandel durch Kultur“ Stefanie Schmidt. Im Dezember 2014 wurde den acht Hochschulen das Diversity-Zertifikat „Vielfalt gestalten in NRW“ durch die Wissenschaftsministerin Svenja Schulze verliehen.

> Mehr Informationen zum Zertifikat 2014 für „Vielfalt gestalten in NRW“

Verbesserung der Studierbarkeit und Exzellente Beratung (2012-2016)

Passgenaue Beratung von Studierenden ist ein Kernfaktor für den Studienerfolg. So manche Hürde im Studium ist jedoch grundsätzlicherer Natur. Deswegen entwickeln wir Studiengänge stetig weiter, um die Studierbarkeit zu erleichtern.

Das Projekt „Exzellent beraten“ besteht aus zwei Maßnahmen: Zum einen der Beratung in den Fachbereichen 1 bis 4 durch ReferentInnen unter dem Dach des Dezernats Akademische Angelegenheiten und Planung und zum anderen dem Qualitäts-Monitoring, das im Institut für Lebenslanges Lernen verortet ist. Die ReferentInnen für Beratung entwickeln für die Studierenden ein zielgruppenorientiertes Beratungsangebot; die Aufgabe des Qualitäts-Monitorings besteht vor allem darin, eine umfassende Studierendenbefragung an der Hochschule durchzuführen, um Erkenntnisse über die Diversität der Studierenden und die Studiensituation zu gewinnen.

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesweiten Förderprogramms „Qualitätspakt Lehre“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL11080 gefördert. Die Projektleitung obliegt der Rektoratsbeauftragten für Gender- und Diversity Management.

Informationen zur Maßnahme 1 "Professionell beraten"
Informationen zur Maßnahme 2 "Qualitäts-Monitoring"