Erfolge der Folkwang Alumni

Preise, Auszeichnungen und Personalia von Folkwang Alumni

Kulturpreis Baden-Württemberg 2011

Förderpreis für Pipo Tafel

Der fünfte Kulturpreis Baden-Württemberg 2011 wurde in der Sparte Neue Medien verliehen. Den Hauptpreis erhielt der Medienkünstler Walter Giers aus Schwäbisch Gmünd. Der Förderpreis ging an den Stuttgarter Nachwuchskünstler Pipo Tafel.

Tafel erhält den Förderpreis für den „crossmedialen Ansatz seiner Arbeit zur Verknüpfung von Performance und Medienkunst“, wie die Jury begründete.

Über die Arbeit

Im Rahmen eines Seminars zu Ernst H. Gombrichs Beitrag zu einer kunsthistorisch fundierten Bild- und Wahrnehmungstheorie stellte Tafel seine installative Arbeit „SHADOWING“ fertig Die installative Arbeit, die er in Zusammenarbeit mit Daniel Berwanger und mit Unterstützung der Kunststiftung NRW und als Residenzprojekt bei Charleroi Danses, Centre chorégraphique de la Communauté française in Brüssel und am tanzhaus nrw düsseldorf im Rahmen des Festival Temps d'Images 2010 realisierte und für die er ein Auslandsstipendium der Staatskanzlei NRW erhielt, stellt in einer originellen Umsetzung das Spiel mit Präsenz und Absenz des Schattens dar und reflektiert das Verhältnis zwischen Körper, Bild und Raum.
Im Gegensatz zu einer zunehmend entkörperlichten modernen Kommunikation eröffnet Tafel dem Besucher einen ungewöhnlichen Weg: In seiner Arbeit „SHADOWING“ führt das Digitale nicht zur Entkörperlichung, sondern verhilft dem Menschen zu einem Bezug zum eigenen Körper.

Der Förderpreisträger Pipo Tafel

Pipo Tafel wurde 1979 in Stuttgart geboren. Er studierte Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Tanz an der Folkwang Hochschule und beim D.A.N.C.E. Programm in Brüssel, Marseille und an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden. Sein künstlerisches Schaffen bewegt sich zwischen Film, Videokunst, Installation und Tanzperformance. Momentan absolviert Tafel sein vertiefendes Studium der Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

Link zu SHADOWING, Referenzarbeit für den Förderpreis

http://www.vimeo.com/15023322 

Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart

Auszeichnung für Folkwang Alumnus Gordon Kampe

Folkwang Alumnus Gordon Kampe ist mit einem der beiden 56. Kompositionspreise der Stadt Stuttgart ausgezeichnet worden. Der Preis wird seit 1955 vergeben und ist damit der älteste Preis für Neue Musik in Deutschland - dotiert mit je 6.000 Euro. Die Auszeichnungen werden im Rahmen des Festivals "Neue Musik Stuttgart Eclat" Anfang 2012 verliehen.

Perdidos en el Espacio

Zwei Folkwang-Kompositionen im chilenischen Radio

Die Stücke "Echoes of Urban Life" von Jonas Förster (Diplom elektronische Komposition, Abschluss 2011) und "Im vorderen Zimmer des hinteren Raums" von Florian Hartlieb (Diplom elektronische Komposition, Abschluss 2011) wurden am 2. Mai 2011 in der Sendung "Perdidos en el Espacio" im chilenischen Radio gespielt.

Theatertreffen Berliner Festspiele 2011

Teilnahme von Ruth Schultz am Internationalen Forum

Ruth Schultz (Studiengang Schauspiel | Regie, Abschluss 2011) erhält als Teilnehmerin des Internationalen Forums 2011 im Rahmen der Berliner Festspiele ein Stipendium.

Das Internationale Forum ist ein zweiwöchiges, international ausgeschriebenes Programm für professionelle Theatermacher bis 35 Jahre, die künstlerisch im Bereich Schauspiel arbeiten. Es versteht sich als Plattform für einen umfassenden praktischen und theoretischen Austausch und beinhaltet neben den Workshops Besuche der Theatertreffen-Aufführungen sowie Werkstattgespräche. Das Workshop-Programm steht unter dem Motto „Check the Body. Theater Material Körper“ .

Das Internationale Forum 2011 findet vom 08. bis 22. Mai in deutscher Sprache statt.

Kompositionspreis 2011 der Stadt Stuttgart

Folkwang Alumnus Gordon Kampe gewinnt zum zweiten Mal

Der 56. Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart geht an den Essener Komponisten Gordon Kampe für sein Werk "Gassenhauermaschinensuite" (2009).

Aus dem Juryurteil:
„… Kampes Musik [ist] reich an musikgeschichtlichen Anspielungen […], verbunden mit feinen Ironismen und überraschenden, geradezu grotesken Momenten, die eine immanente Theatralik freisetzen.“

Der Kompositionspreis der Stadt Stuttgart ist Deutschlands ältester Preis für Komponisten Neuer Musik, die beiden Gewinner erhalten jeweils 6000 Euro. Kampe wurde bereits 2007 mit dem Kompositionspreis ausgezeichnet.
Das Preisträgerkonzert findet im Februar 2012 statt.

Förderpreis der Stadt München

Für Folkwang Alumna Ute Klein

Ute Klein, Folkwang Alumna des Studiengangs Fotografie (Abschluss 2009), ist mit dem Förderpreis für Fotografie der Stadt München ausgezeichnet worden. Alle zwei Jahre verleiht die Stadt München insgesamt sechs Förderpreise für die Sparten Bildende Kunst, Architektur, Fotografie, Schmuck und Design. Mit den Preisen, die jeweils mit 6.000 Euro dotiert sind, werden herausragende junge Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet. Ziel der Auszeichnung ist es, die qualitätsvolle bisherige Arbeit der Preisträgerinnen und Preisträger hervorzuheben und ihren Werdegang zu unterstützen. Die Jury betrachtet bei ihren Nominierungen und Entscheidungen das gesamte bisherige Schaffen der Nominierten. Im Rahmen einer Ausstellung sind die Werke der Preisträger noch bis zum 17. April in der Städtischen Kunsthalle lothringer13 zu sehen. Das besondere Präsentationsformat setzt auf den interdisziplinären Dialog mit den anderen Sparten.

Theaterpreis der Landeshauptstadt München 2011

Vergabe an Folkwang Alumna Brigitte Hobmeier

Der mit 10.000 Euro dotierte Theaterpreis der Landeshauptstadt München wird an die Schauspielerin Brigitte Hobmeier (Studiengang Schauspiel, Abschluss 1999) vergeben. Mit dem Theaterpreis, der alle drei Jahre verliehen wird, soll das herausragende Schaffen von Persönlichkeiten oder Ensembles gewürdigt werden, deren besondere Leistungen in allen Bereichen der Theaterarbeit München als Theaterstadt Geltung und Ansehen verschaffen.

In der Jury-Erklärung heißt es: „Hobmeiers Wandlungsfähigkeit ist beträchtlich, und wenn ein Intendant das weiß und sie entsprechend machen lässt, dann spielt ihm diese Frau in fliegendem Wechsel sieben Rollen hintereinander weg, eine virtuoser als die andere. (…)
Zu diesem Besonderen gehört nicht nur ihr Aussehen, ihr rotblondes Haar, ihr blasser Teint, ihr sinnlicher Hanna-Schygulla-Touch. Das Besondere an Brigitte Hobmeier ist vor allem auch die Art, wie sie ihre urbayerische Robustheit und Kraft mit einer fast ätherischen Zartheit, Durchlässigkeit und Verletzlichkeit verbindet."

Felix Bürkle ist Artist-in-Residence in Mumbai

Stipendiat der Kunststiftung NRW

In Kooperation mit dem Goethe-Institut Mumbai ermöglicht die Kunststiftung NRW Felix Bürkle (Folkwang Alumnus Studiengang Tanz, Abschluss 2001) einen 6-monatigen Residenzaufenthalt in der Metropole Mumbai , früher Bombay, in Indien. Während seines dortigen Aufenthaltes kreiert er mit der indischen Tänzerin Hema Sundari Vellaluru das Stück "starting point #3", das beim Connections Festival in Aarhus (DK) uraufgeführt wird. Außerdem wird er Workshops für indische Tänzer geben sowie für seine neue Produktion "the wood project" recherchieren, die im November 2011 im Theater im Pumpenhaus, Münster Premiere haben wird.

Die Kunststiftung NRW realisiert 6-monatige Residenzen für Künstler und Künstlerinnen aus Nordrhein-Westfalen im Ausland und ermöglicht den Aufenthalt internationaler Künstlerinnen und Künstler qua Gegeneinladungen nach Nordrhein-Westfalen. Zielsetzung des Stipendiums ist es, die jeweilige Situation und Entwicklung der Kunstszene vor Ort kennen zu lernen, Kontakte aufzunehmen und zu vertiefen, Ideen und Anregungen auszutauschen und nach der Rückkehr neue Impulse in die jeweilige Kunstszene einzubringen.

Design Award für Schokoladenverpackung

red dot award für Denise Franke

Folkwang Alumna Denise Franke (Kommunikationsdesign) ist mit einem "red dot: best of the best" im Packing Design ausgezeichnet worden. Sie bekam den Preis für eine Faltschachtel mit dem Titel "death by chocolate", die den Mythen rund um die Schokolade nachspürt und sie in einen modernen ironischen Kontext setzt. 

Florian Mattil ist Stipendiat im Künstlerdorf Schöppingen

Sparte "Experimentelle Komposition"

Florian Mattil, Absolvent des Studiengangs Komposition (Aufbaustudium, Schwerpunkt "Elektronisch", Abschluss 2010) bei Prof. Günter Steinke, ist neuer Stipendiat des Künstlerdorfs Schöppingen in der Sparte "Experimentelle Komposition". Das Stipendium wird u.a. gestiftet von der Kunststiftung NRW, dem Land NRW, dem Landschaftsverband Rheinland sowie der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen.

"Aufgabe des Künstlerdorfes Schöppingen ist es, Literatur, bildende Kunst, Neue Medien und Interdisziplinäre Projekte sowie experimentelle Komposition intensiv zu fördern."

http://www.stiftung-kuenstlerdorf.de

 

 

Valerie Schmidt erhält Aufenthaltsstipendium

Künstlerhaus Lukas

Valerie Schmidt, Absolventin des Jahrgangs 2009 im Studiengang Fotografie, hat das diesjährige Aufenthaltsstipendium des Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop erhalten. Aus 1198 Bewerbungen vergab die Jury an insgesamt 104 Künstlerinnen und Künstler ein einmonatiges Stipendium. Am 30.1.2011, dem Tag der offenen Tür, wird Valerie Schmidt dort ihre Arbeiten zeigen.

Das Künstlerhaus Lukas fördert Künstlerinnen und Künstler in den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Tanz und Musik mit der Vergabe von Aufenthaltsstipendien. Besonderer Wert wird darauf gelegt, interessante Kooperationen zwischen den Künsten zu ermöglichen. Mit seinem Programm dient das Künstlerhaus Lukas der Begegnung und dem Austausch von Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Disziplinen und Nationalitäten sowohl untereinander als auch mit einem interessierten Publikum.

http://www.kuenstlerhaus-lukas.de

Walter-Fink-Preis des ZKM für Tanz, elektroakustische Musik und Medien 2010

Verleihung an Pipo Tafel

Pipo Tafel (geb. 1979) studiert Medienkunst an der HfG Karlsruhe und hat Tanz in Essen, Brüssel, Marseille und Dresden - an der Folkwang Universität der Künste, Palucca Hochschule für Tanz und beim D.A.N.C.E. Programm studiert. Für das interaktive Konzertkonzept "The Box of Peter Pan", in Zusammenarbeit mit Daniel Berwanger, wird ihm der Walter-Fink-Preis für Tanz, elektroakustische Musik und Medien des ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe) verliehen.

Der Mäzen Walter Fink sucht mit dem von ihm für das Institut für Musik und Akustik des ZKM gestifteten Preis Antworten auf die Frage zu finden, wie das Verhältnis von Tanz und zeitgenössischer Musik angesichts interaktiver Medien im 21. Jahrhundert neu definiert werden kann. Der Preis wurde 2009 erstmals international ausgelobt und von einer vierköpfigen Jury ausgewählt. Er ist ein Produktionspreis für die technisch innovative Verbindung von Choreographie und Klang, der sich an Teams, bestehend aus Komponisten, Choreographen, Tänzern und Bühnenbildnern richtet.

Förderpreis des NRW KULTURsekretariats

neu eingerichteter Preis geht an Folkwang Alumnus Samir Akika

Der mehrfach prämierte NRW-Theatermacher Samir Akika (Studiengang Tanz) gewann den neu eingerichteten Förderpreis des Kultursekretariats. Mit der Wettbewerbsproduktion „Welle: Asphaltkultur“ gelang ihm gemeinsam mit Masterclass-Studenten der HipHop Academy Hamburg laut Jury „eine radikale Sicht nicht auf die Szene, sondern aus der Szene“. Akika und sein Team von Unusual Symptoms erhalten einen Koproduktionsbeitrag in Höhe von 7.500 Euro als Unterstützung für ein neues innovatives Produktionsvorhaben – ein außergewöhnlicher Preis, der durch finanzielle Sicherheit von kurzfristigen Produktionszwängen entbinden und langfristig für mehr Kontinuität des freien Theaterschaffens in NRW sorgen will.

Neben der Fachjury gab es in diesem Jahr bereits zum dritten Mal eine Jugendjury, die den vom Festival gestifteten Preis in Höhe von 500 Euro ebenfalls an Samir Akika/Unusual Symptoms für „Welle: Asphaltkultur“ vergeben hat. Die Produktion hat offenbar den Nerv ihrer Altersgenossen getroffen, denn die jugendliche Jury sagte in ihrer Laudatio: „Wir waren völlig überwältigt.“ Das Stück habe sie persönlich angesprochen, die tänzerischen Leistungen seien mitreißend und die Authentizität faszinierend.

Deutscher Kleinkunstpreis 2011

Preisträger Ulan & Bator

Den Deutschen Kleinkunstpreis 2011 in der Sparte Kleinkunst erhält das Duo Ulan & Bator, bestehend aus Sebastian Rüger, Folkwang Alumnus im Studiengang Schauspiel Essen, Abschluss 1993 und Frank Smilgies, Folkwang Alumnus im Studiengang Schauspiel Essen, Abschluss 1994.

Der 1972 vom Mainzer Forum-Theater unterhaus erstmals verliehene
Deutsche Kleinkunstpreis gilt als die bedeutendste Auszeichnung, die im deutschsprachigen Raum jährlich in den Sparten Kabarett, Chanson/Musik/Lied und Kleinkunst vergeben wird. Den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis stiftet die Stadt Mainz, den ebenfalls mit 5000 Euro dotierten Ehrenpreis zum Deutschen Kleinkunstpreis stiftet das Land Rheinland-Pfalz. Der Deutsche Kleinkunstpreis ist mit insgesamt EUR 25.000,- dotiert.

Kabarettpreis „Leipziger Löwenzahn“

Christoph Sieber ausgezeichnet

Der Kabarettist Christoph Sieber (Folkwang Alumnus von 1995, Studiengang Pantomime  - jetzt Physical Theatre)  bekommt den Lachmessepreis «Leipziger Löwenzahn». Sein Programm „Das gönn ich Euch» wurde bei der 20. Ausgabe des größten internationalen Kabarett- und Kleinkunstfestivals, mit 160 Künstlern aus sieben Ländern, im Oktober als bester Beitrag gekürt. Er besteche mit dem politisch-satirischen Programm, «indem er nachgerade beiläufig sämtliche Facetten der Kleinkunst einflicht, dabei Tragik und Komik gern atemberaubend vereint», begründeten der Lachmesse-Verein, Kulturjournalisten und eine Leserjury der «Leipziger Volkszeitung» ihre Entscheidung. Der Preis ist mit 3500 Euro dotiert und wird zur 21. Lachmesse am 13. Oktober 2011 übergeben.