Erfolge der Folkwang Alumni

Preise, Auszeichnungen und Personalia von Folkwang Alumni

Wolf Erlbruch ist der Träger des e.o.-Plauen-Preises 2014

Folkwang Alumnus Wolf Erlbruch ist der diesjährige Träger des mit 5000 Euro dotierten e.o.-Plauen-Preises. Der 1948 in Wuppertal geborene Künstler hat seine Karriere als Werbegraphiker begonnen, ehe er mit mit Bilderbüchern berühmt wurde. Das von ihm illustrierte “Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat” von 1989 ist einer der größten internationalen Kinderbucherfolge, doch Erlbruch hat auch zahlreiche Titel für Erwachsene illustriert, darunter Texte von Goethe, Karl Philipp Moritz, Gottfried Benn oder zuletzt James Joyce (“Die Katzen von Kopenhagen”, 2013).

Die e.o.plauen-Gesellschaft e.V. über den Preisträger: "Erlbruchs Stil ist unverwechselbar, obwohl er mit Zeichnung, Collage, Malerei und Assemblage diverse Techniken benutzt. Doch es ist just dieser Ausdrucks- und Einfallsreichtum, aus dem er eine graphische Handschrift entwickelt hat, die oft kopiert, aber nie erreicht worden ist."

Wolf Erlbruch studierte von 1967 bis 1974 mit dem Schwerpunkt Zeichnung an der Folkwang Hochschule für Gestaltung und war seit 1974 als Illustrator in der Werbebranche international erfolgreich. Nach einer Professur an der Fachhochschule Düsseldorf lehrte Erlbruch 1997 bis 2009 als Professor im Fachbereich Architektur-Design-Kunst an der Bergischen Universität Wuppertal und von 2009 bis 2011 als Professor für Illustration an der Folkwang Universität der Künste.

Die Stadt Plauen und die e.o.plauen-Gesellschaft e.V. vergeben gemeinsam in Würdigung des Zeichners Erich Ohser-e.o.plauen den e.o.plauen Preis. Der e.o.plauen Preis ist mit der Übergabe einer Kleinplastik und einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden. Die Plastik, vom Plauener Künstler Hannes Schulze geschaffen, zeigt einen Notizblock mit Bleistift. Die Inschriften Vater und Sohn und e.o.plauen weisen auf das Schaffen und den Namen jenes Mannes hin, nach dessen Pseudonym der Preis benannt ist.

Musik-Preis der Greif-Stiftung mit Förderschwerpunkt „Musikvermittlung“

Folkwang Alumna Anna Sperl erhält Förderung

Bereits zum vierten Mal wurde in diesem Jahr der Musik-Preis der Greif-Stiftung mit dem Förderschwerpunkt „Musikvermittlung“ in Zusammenarbeit mit der Stiftung Klavier-Festival Ruhr ausgeschrieben. In dem Bewerbungsverfahren konnte sich Folkwang Alumna Anna Sperl durchsetzen. Neben dem Gewinn der Fördersumme von 2.000 Euro, ermöglicht ihr der Preis praktische Erfahrungen im Bereich der kreativen Musikvermittlung durch die Mitarbeit in der Education-Abteilung des Klavier-Festivals Ruhr. Die Musik György Ligetis bildet den Ausgangspunkt für die diesjährigen Education-Projekte, an denen rund 250 Kinder, Jugendliche und Studierende teilnehmen.

Über Anna Sperl
Anna Sperl studierte von 2007 bis 2013 Allgemeine Musikerziehung und Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Violine an der Folkwang Universität der Künste. 2009 arbeitete sie an dem Konzeptkonzert „Bobo und Susu“ mit, das mit dem Folkwang Preis ausgezeichnet wurde. Zur Zeit absolviert Anna Sperl an der Hochschule für Musik und Tanz Köln den Masterstudiengang „Musikpädagogik“.

German Design Award 2014

Prof. Hans Günter Schmitz' "Gira Designkonfigurator" ausgezeichnet

Beim German Design Award 2014 wurde die App "Gira Designkonfigurator" von Prof. Hans Günter Schmitz mit der Auszeichnung "Special Mention" für besondere Designqualität prämiert. Insgesamt 1.900 Projekte wurden beim diesjährigen Wettbewerb eingereicht. Schon 2012 wurde der Gira Designkonfigurator mit dem red dot award: communication design in der Kategorie Mobile & Apps ausgezeichnet.

Leonard Lansink erhält Otmar-Alt-Kulturpreis

Folkwang Schauspiel-Alumnus Leonard Lansink erhält den mit 5.000 Euro dotierten Otmar-Alt-Kulturpreis. Der Schauspieler verleihe in der Rolle als Münsteraner Privatdetektiv Wilsberg der Filmfigur einen eigenständigen und einzigartigen Charakter, begründete die Stiftung ihre Auswahl.

Zudem überzeuge Lansink auch in zahlreichen weiteren Filmen. Zugleich wird mit dem Preis das Engagement des aus Hamm stammenden Schauspielers für die Krebsberatung gewürdigt. Die Verleihung findet am 13. April in Hamm statt.

Der Kulturpreis der Otmar-Alt-Stiftung wird seit 2002 alle zwei Jahre vergeben. Mit ihm werden Menschen ausgezeichnet, die sich mit großem persönlichen Einsatz um das Allgemeinwohl verdient gemacht haben. Das Preisgeld muss einem gemeinnützigen Zweck zu Gute kommen.

Folkwang Alumnus als "Best of the Best" ausgezeichnet

25. Internationaler BFF-Förderpreis und Reinhart-Wolf-Preis 2013 an Benjamin Zibner

Die Arbeit "Rites de Passage" von Benjamin Zibner (Klasse Prof. Seeger) wurde vom Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. mit dem 25. Internationalen BFF-Förderpreis und, als "Best of the Best" zusätzlich mit dem Reinhart-Wolf-Preis 2013 ausgezeichnet. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stand stets die Frage: Was bedeutet es, in der heutigen Zeit Jungendlicher zu sein? In den Straßen in Essen, Hamburg, Berlin und Neapel fand er die Antwort. 

35. Bayerischen Filmpreis an Folkwang Alumna

Brigitte Hobmeier als beste Darstellerin ausgezeichnet

Folkwang-Alumna Brigitte Hobmeier ist als beste Darstellerin für ihre Rolle im Film  „Ende der Schonzeit“ ausgezeichnet worden. Der mit 10.000€ dotierte 35. Bayerische Filmpreis wurde für ihr intensives Spielen, ihren großen Gefühlsbogen verliehen, so die Begründung der Jury.

Brigitte Hobmeier studierte von 1996 bis 1999 an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele und ist auch vermehrt in Kinoproduktionen zu sehen

Ulrich-Wildgruber-Preis an Folkwang-Alumnus

Fabian Hinrichs wird vom Förderkreis des St. Pauli Theaters e.V. gekürt

Der mit 10.000 € dotierte Ulrich-Wildgruber-Preis wurde am Samstag, den 25. Januar 2014, an Folkwang Alumnus Fabian Hinrichs verliehen. der Preis soll "in Erinnerung an einen der außergewöhnlichsten Schauspieler des deutschen Nachkriegstheaters Schauspieler und Schauspielerinnen fördern, die auf besondere Weise in den Medien Film und Theater auf sich aufmerksam gemacht haben."

Fabian Hinrichs studierte studierte an der Folkwang Universität der Künste am Standort Bochum. Von 2000 bis 2005 war er Mitglied im Ensemble der Volksbühne am
Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Auch im Fernsehen ist Fabian Hinrichs präsent: Ab 2014 übernimmt er eine feste Kommissarrolle im ARD-Tatort in Franken.

NRW-Förderpreis für Folkwang Alumna

Kristina-Maria Peters für "hervorragende Leistungen" ausgezeichnet

Kristina-Maria Peters (28) wurde mit dem 7.500 Euro dotierten Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2013 in der in der Sparte „Theater: Regie, Schauspiel, Gesang, Tanz, Bühnenbild“ ausgezeichnet. Der jährlich von der Kulturministerin Ute Schäfer verliehene Preis würdigt hervorragende Leistungen und Engagement der NachwuchskünsterlInnen in Nordrhein-Westfalen. Peters machte zuletzt am Bochumer Schauspielhaus in Ferenc Molnárs "Liliom" in der Rolle der "Julie" auf sich aufmerksam.

CD-Produktion der WDR Big Band mit Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet

Kompositionen und Arrangements von Prof. Ansgar Striepens überzeugen in dem Hörstück „Reineke Fuchs“ in der Kategorie Kinder- und Jugendaufnahmen

Folkwang-Professor für Jazzposaune Ansgar Striepens übernahm die musikalische Leitung für „Reineke Fuchs“ und schrieb die Kompositionen und Arrangements für das Hörstück nach Texten von Johann Wolfgang von Goethe und Ilse van Heyst. Schauspieler Ulrich Noethen und Sänger Theo Bleckmann sind als Hörbuchsprecher der WDR Big Band Produktion mit von der Partie.
Das im Mai 2013 auf CD veröffentlichte Hörstück wurde im Rahmen des Preises der Deutschen Schallplattenkritik im November 2013 als eine der künstlerisch herausragenden Neuveröffentlichungen des Tonträgermarktes im vergangenen Quartal durch Aufnahme in die Bestenliste 4/2013 ausgezeichnet.
(Ingeborg Neumann (für die Jury): „Ulrich Noethen als Erzähler und Theo Bleckmann als Reineke Fuchs stellen die höchst aktuelle Geschichte amüsant und plausibel dar. Ein aufregendes Hörvergnügen für Jung und Alt.“

Dokumentarfotografie Förderpreise der Wüstenrot Stiftung

Diplomarbeit von Kalouna Toulakoun ausgezeichnet

Kalouna Toulakoun, Folkwang Fotografie-Alumnus (Diplom 2013 bei Prof. Elisabeth Neudörfl und Prof. Gisela Bullacher), hat einen der vier Dokumentarfotografie Förderpreise 2013 der Wüstenrot Stiftung gewonnen. Die Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert und ermöglichen die Realisierung eines neuen Projekts. Aus den Arbeitsergebnissen eine Wanderausstellung mit Begleitkatalog konzipiert, die ebenfalls Teil des Preises sind.

Kalouna Toulakoun macht in seinem fotografischen Porträt Egy Német-Magyar Kapcsolat über die Stadt Budapest die latente Präsenz der deutsch-ungarischen Geschichte sichtbar und holt sie in die Gegenwart. Sein geplantes Projekt über eine familiäre Spurensuche in Laos überzeugte die Mitglieder der Jury.

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden unter 131 eingereichten Projekt- und Diplomarbeiten deutscher Hochschulen und fotografischer Ausbildungsstätten von einer international besetzte Jury ausgewählt.

Die Dokumentarfotografie Förderpreise werden alle zwei Jahre von der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang, Essen, ausgeschrieben. Die 1990 gegründete Wüstenrot Stiftung fördert Arbeiten von jungen Fotografinnen und Fotografen, die sich dezidiert mit den Darstellungsweisen einer abbildorientierten Fotografie auseinandersetzen und dabei thematische Zielsetzungen und formale Aspekte in einen neuen Diskussionszusammenhang bringen.

Torben Jürgen erhält Gastvertrag an der Bayerischen Staatsoper

Weiteres Engagement in Barcelona

Folkwang Alumnus Torben Jürgens (Konzertexamen Gesang im Juli 2010 bei Prof. Jan-Hendrik Rootering) hat für die kommende Spielzeit als 1. Soldat in "Salome" an der Bayerischen Staatsoper einen Gastvertrag erhalten. Ebenfalls in der kommenden Spielzeit ist er für "Arabella" am Gran Teatre del Liceu in Barcelona unter Vertrag.

Goldener Löwe für Tino Sehgal

Folkwang Alumnus erhält renommierten Preis der 55. Biennale in Venedig

Folkwang Tanz-Alumnus Tino Sehgal ist bei der 55. Kunst-Biennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen als bester Künstler geehrt worden. Sehgal erhielt den Löwen für seinen Beitrag in der Hauptausstellung «Il Palazzo Enciclopedico» des italienischen Kurators Massimiliano Gioni. Die Jury lobte ihn für die «Klasse und Innovation, mit der seine Arbeit zur Öffnung der künstlerischen Gattungen beigetragen hat».

Die Preise wurden nach der Entscheidung der fünfköpfigen Jury unter dem Vorsitz der Tate-Kuratorin Jessica Morgan (London) in einer feierlichen Zeremonie vergeben.

Hier geht es zur Aufzeichnung der Zeremonie

NEU/NOW Festival 2013

»circular angles« von David Pollmann

Die Arbeit »circular angles« von Folkwang Tanz-Alumnus David Pollmann wird auf der Online-Plattform des NEU/NOW Festivals 2013 präsentiert. Neben 70 anderen Arbeiten aufstrebender Künstler aus 20 verschiedenen Ländern ist »circular angles« als die einzige Produktion aus Deutschland dort vertreten.

Zum Webeintrag:
http://elia-artschools.org/festival/work/circular-angles

Bildungsinitiative Kinder zum Olymp!

1. Preis für Tanzvermittlung mit schwerstbehinderten Kindern

Folkwang Alumna Stefanie Josefine Katzer (geb. Wilhelm), (1989 Abschluss Tanz, 1990 Abschluss Tanzpädagogik) hat zusammen mit ihrem Team und den Mitwirkenden für eine besondere Form von Tanzvermittlung bei der Bildungsinitiative Kinder zum Olymp in der Sparte Tanz (Klassen 1-4) den ersten Preis gewonnen. Im Projekt „Dornröschen“ erleben und gestalten schwerstbehinderte Kinder die Ballettmusik von Peter Tschaikowsky.

Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! ruft die Kulturstiftung der Länder jedes Jahr bundesweit zu einem Wettbewerb für Schulen auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv in kulturellen Projekten zu engagieren und eigene künstlerische Erfahrungen zu sammeln. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Joachim Gauck.

http://www.kinderzumolymp.de

Dominik Susteck erhält ersten Preis im Deutschen Musikwettbewerb

Komposition "Spiegelbild für zwei Saxophone" wird ausgezeichnet

Der Kölner Organist und Komponist Dominik Susteck (Kunst-Station Sankt Peter) hat den ersten Preis im Deutschen Musikwettbewerb für seine Komposition "Spiegelbild für zwei Saxophone" erhalten. 

Die nach der Vorrunde ausgewählten Kompositionen wurden zum Finale anonym vom Sonic Art Saxophonquartett (Berlin) gespielt und von der Jury des Deutschen Musikwettbewerbs ausgewählt. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und von der Philharmonie Essen gestiftet. Er wird am 26.5.13 in Essen zur offiziellen Uraufführung des Werkes überreicht.

Der Deutsche Musikwettbewerb wurde vom Deutschen Musikrat in Stuttgart durchgeführt. Rund 200 Ensembles und Solisten traten in 13 Kategorien zum Vorspiel an. Seit 2009 gehört die Sparte Komposition dazu.

Dominik Susteck wurde 1977 in Bochum geboren. Er studierte an der Folkwang Hochschule, der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Hochschule für Musik Saar Komposition, Kirchenmusik, Musiktheorie und Orgel. 2007 wurde er Nachfolger von Peter Bares an der Kunst-Station Sankt Peter in Köln. Dort wurde er vor allem durch Einspielungen zeitgenössischer Orgelmusik von Stockhausen und Rihm und Uraufführungen beim Deutschlandfunk und dem Label Wergo sowie durch Improvisationen bekannt. Als Komponist erhielt er zahlreiche Preise.

www.musikrat.de/fileadmin/dmw/upload/2013/Ergebnisse/DMW2013_Preistraeger.pdf
www.dominiksusteck.de
www.sankt-peter-koeln.de