Erfolge der Folkwang Studierenden und Alumni

Preise und Auszeichungen der letzten Jahre
_Studierende und Alumni

Minguet Quartett mit Diapason d'Or 2015 ausgezeichnet

Für das beim renommierten Label ECM erschienene Requiem ET LUX von Wolfgang Rihm erhielt das Minguet Quartett gemeinsam mit dem Huelgas Ensemble den Diapason d'Or des Jahres 2015. Die feierliche Preisverleihung fand am 26. November in Paris statt.

Der Diapason d’Or (Goldene Stimmgabel) zählt zu den bedeutendsten unabhängigen, europäischen Preisen auf dem Gebiet der klassischen Musik und krönt die schönsten klassischen CDs und DVDs der letzten zwölf Monate. Der Preis wird seit mehr als 20 Jahren einmal jährlich von Frankreichs führendem Musikmagazin Diapason vergeben.

Das Minguet Quartett wurde 1988 gegründet, spielt in seiner heutigen Besetzung mit Ulrich Isfort (1. Violine), Annette Reisinger (2. Violine), Aroa Sorin (Viola) und Matthias Diener (Violoncello) und gehört heute weltweit zu den gefragtesten Ensembles der jüngeren Generation. Die vier Musiker absolvierten ihr Kammermusikstudium an der Folkwang Hochschule (heute Folkwang Universität der Künste).

Folkwang Fotografie Alumna Susanne Hefti wird mit dem Förderpreis der Wüstenrot Stiftung ausgezeichnet

Zum 11. Mal wurden die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Dokumentarfotografie Förderpreise der Wüstenrot Stiftung vergeben. Folkwang Fotografie Alumna Susanne Hefti ist eine der vier PreisträgerInnen, welche die Jury aus 120 eingereichten Projekt- und Diplomarbeiten gewählt hat. Die feierliche Preisverleihung fand am 25. November 2015 im SANAA-Gebäude auf dem Gelände des Welterbes Zollverein statt.

In ihrer Abschlussarbeit, hat sich Susanne Hefti mit der urbanen Gestalt der mazedonischen Hauptstadt Skopje beschäftigt. Die Arbeit zeigt ihre Sichtweise auf die ideologischen Überlagerungen der vergangenen Jahrzehnte. Mithilfe von Architektur und Fotografie macht Susanne Hefti die Brüche vor Ort sichtbar: Okzident vs. Orient, Sozialistische Moderne vs. Kitsch des 21. Jahrhunderts, Repräsentation vs. urbane Informalität“. Diesen Raum im Kosovo bezeichnet sie als „desolaten Raum“ und eine weitere Ursache für Migrationsbewegungen.

Die Dokumentarfotografie Förderpreise werden alle zwei Jahre von der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang, Essen, ausgeschrieben. Die Preise ermöglichen den jungen KünstlerInnen die Realisierung eines neuen Projekts und bilden somit eine Brücke zur Selbstständigkeit.

Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und Nachwuchspreis an vier junge Folkwang KünstlerInnen verliehen

Kulturministerin Christina Kampmann überreichte die Preise am 16. November 2015 an das Morgenstern Trio mit Stefan Hempel (Violine), Folkwang Alumni Emmanuel Wehse (Cello) und Catherine Klipfel (Klavier) sowie an Tanz Alumnus Jan Möllmer.

Den Förderpreis des Landes NRW für junge Künstlerinnen und Künstler in der Sparte Komposition, Dirigat, Instrumentalmusik erhielt das Morgenstern Trio. Er wird seit 1957 jährlich vergeben und würdigt die Leistungen in den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Musik, Film, Theater, Architektur und Medienkunst. Er wird an überdurchschnittlich begabte KünstlerInnen vergeben, die nicht älter sind als 35 Jahre und dem Land durch Geburt, Wohnsitz oder ihre Arbeit verbunden sind. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und soll die jungen PreisträgerInnen bei der künstlerischen Weiterbildung unterstützen und zur Verwirklichung ihrer Projekte beitragen.

Den mit 1.000 Euro dotierten Nachwuchspreis in der Sparte Theater/Tanz erhielt Jan Möllmer, der an der Folkwang Universität der Künste sein Bachelorstudium im Studiengang Tanz 2014 erfolgreich abgeschlossen hat.

Die Verleihung der Förderpreise fand im Düsseldorfer Ständehaus K 21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen statt.

Stsiapan Hurski mit DAAD-Preis 2015 ausgezeichnet

Der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen wurde am 13. November 2015 an Stsiapan Hurski vergeben.

Hurski studiert seit 2013 Tanz an der Folkwang Universität der Künste. Er erhält den Preis für sein beispielhaftes Engagement in der Hochschule. Seine künstlerischen Fähigkeiten und interdisziplinären Projektarbeiten sind Vorbild für Studierende aller Studiengänge und Fachrichtungen der Folkwang Universität der Künste. Stsiapan Hurski überzeugte zuletzt in den Projekten „Feldstärke“, der interdisziplinären Zusammenarbeit von Studierenden verschiedener Kunstakademien und Hochschulen unter der Federführung von Pact Zollverein und bei der „Extraschicht“, der Nacht der Industriekultur.  

Die Auszeichnung soll ausländische Studierende ermutigen, sich in die Hochschulen und außerhalb der Hochschulen aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Daher gibt der Deutsche Akademische Austauschdienst deutschen Hochschulen die Möglichkeit, ausländische Studierende, die durch exzellente akademische Leistungen und ein besonderes kulturelles und soziales Engagement auffallen, mit einem Preis zu würdigen. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert und wird seit 1995 jährlich vergeben.

Erster Preis für Marie-Lena Kaiser beim Festival 638 Kilo Tanz

Beim diesjährigen Festival 638 Kilo Tanz, das vom 05. bis zum 08. November 2015 in Essen stattfand, gewann Marie-Lena Kaiser für ihre Choreographie sowohl den ersten Preis der Jury als auch den Publikumspreis. Das für Folkwang-Absolventin Eva Pageix choreographierte Solo mit dem Titel "Eva" geht der Frage nach, ob Kurzweiligkeit und Flüchtigkeit von Glücksgefühlen von Dauer sein können.

Marie-Lena Kaiser befindet sich im letzten Jahr ihres Bachelor of Arts Tanzstudiums an der Folkwang Universität der Künste und hat bereits mehrfach mit eigenen Choreographien auf sich aufmerksam gemacht.

Unter der künstlerischen Leitung von Sabina Stücker und Jelena Ivanovic wurden an drei Orten in Essen aktuelle Produktionen mit dem Schwerpunkt Tanz-Szene NRW und choreografischer Nachwuchs aus dem In- und Ausland präsentiert. Veranstaltungsorte waren die Casa des Schauspiel Essen, das Katakombentheater im Girardethaus und das Maschinenhaus Essen.
Das Festival 638 Kilo Tanz soll jungen KünstlerInnen eine Plattform und einen Ort bieten, wo Begegnung und Austausch möglich werden. Es wird gefördert von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Kulturbüro der Stadt Essen, dem Fachbereich Interkulturelle Orientierung/Kommunales des Integrationszentrums Essen und der Allbau Stiftung.

Folkwang Alumnus Paul Hess gewinnt den Wettbewerb „Das beste deutsche Tanzsolo“ 2015

Paul Hess, Folkwang Tanz Alumnus, wurde auf der euro-scene, dem Festival zeitgenössischen und europäischen Theaters und Tanzes, mit dem 1. Preis für das beste deutsche Tanzsolo und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Hess begeisterte mit mit seinem Solo „Totilas – der Ritt“, das an eine Kür des berühmten Dressurpferdes Totilas anlehnt.

Bewerben konnten sich alle TänzerInnen, unabhängig von Alter, Ausbildung, Stil und Nationalität. Eine Vorauswahl für die Finalrunden - bestehend aus 20 TeilnehmerInnen - wurde von der Festivaldirektorin der euro-scene, Ann-Elisabeth Wolff, und dem künstlerischen Leiter des Wettbewerbs, René Reinhardt, getroffen und in den öffentlichen Runden präsentiert.

Der Wettbewerb fand im Rahmen der euro-scene vom 03. bis 08. November 2015 im Schauspielhaus in Leipzig statt, war wie immer ein Publikumsmagnet und somit an allen drei Abenden ausverkauft.

Paul Hess studierte Tanz und Choreographie von 2003 bis 20010 an der Folkwang Universität der Künste und war danach erfolgreich beim Tanztheater Wuppertal, beim Tanztheater Münster sowie der Renegade Bochum und ist nun festes Mitglied der Kompanie von Susanne Linke in Trier.

Eduard Kiprsky gewinnt Franz Liszt Wettbewerb

Eduard Kiprsky, Folkwang Studierender des Exzellenzstudiengangs Konzertexamen Klavier bei Prof. Boris Bloch, hat den Franz Liszt Wettbewerb – Premio Mario Zanfi in Parma, Italien gewonnen. Der internationale Klavierwettbewerb besteht aus drei Runden und fand seinen Abschluss am 07. November 2015 in einem öffentlichen Konzert.

Kiprsky spielte in der Schlussrunde das Klavierkonzert Nr. 2 in A-Dur von Franz Liszt und überzeugte die Jury. Er erhielt den zweiten Preis, der erste wurde nicht vergeben. Die ausgezeichneten Finalisten erhalten einen Geldpreis und werden von der Jury an bedeutende Konzerthäuser empfohlen. Der Wettbewerb wurde nun zum 10. Mal vom Konservatorium "Arrigo Boito" in Parma mit Unterstützung der Stiftung „Fondazione Cariparma“ organisiert und von der Gemeinde Busseto (Parma) gesponsert.

Eduard Kiprsky erhielt seine Ausbildung am Petersburger Konservatorium. Nach seinem erfolgreichen Abschluss 2010 wechselte er an die Folkwang Universität der Künste in Essen, wo er sein Können bei Prof. Boris Bloch vervollkommnete. Eduard Kiprsky ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und feiert als Pianist viele Erfolge.

TheaterFilmFest-Preis für die Folkwang Studenten Daniel Kunze und Mats Süthoff

Für ihre Regiearbeit bei dem Kurzfilm „WENN ICH ICH SAGE“ wurden die beiden Folkwang Studenten Daniel Kunze, Studiengang Regie, und Mats Süthoff, Studiengang Physical Theatre, auf dem TheaterFilmFest -  FIKTIVA 15 mit dem Publiukumspreis ausgezeichnet.

Das TheaterFilmFest ist in Deutschland das erste internationale Filmfest mit dem Schwerpunkt Theater, welches jährlich abwechselnd in den Städten Dortmund und Düsseldorf stattfindet. Es werden audiovisuelle Arbeiten präsentiert, in denen die Grenzüberschreitungen durch Fiktion und Wirklichkeit zum Ausdruck kommen. Durch die Kooperation mit der Fachhochschule Dortmund, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem Schauspiel Dortmund, dem Kulturbüro der Stadt Dortmund, artscenico e. V., Kulturgrube e. V. und dem Filmmuseum Düsseldorf bekommt das Festival eine besondere Aufmerksamkeit und Würdigung. Das Fest soll sowohl die Rolle des Theaters als auch die Aspekte eines Films im 21. Jahrhundert vereinen und Respekt sowie Gleichberechtigung der beiden Kunstformen fördern.

Das Filmfest fand vom 30.10. bis 01.11.2015 statt; am 07. November 2015 wurde der gekürte Film in der Black Box des Filmmuseums Düsseldorf gezeigt.

Näheres zum Film finden Sie unter www.wennichichsage.de
Informationen zum TheaterFilmFest unter www.theaterfilmfest.com

 

 

Folkwang Jungstudent erfolgreich beim III. Internationalen Leopold Auer Wettbewerb

Dmitry Udovichenko, 16 Jahre alt, Jungstudent der Instrumentalausbildung Violine bei Prof. Boris Garlitsky an der Folkwang Universität der Künste, wurde bei dem
III. Internationalem Leopold Auer Wettbewerb mit dem ersten Preis in der Kategorie Junior-Solo ausgezeichnet.

Der Wettbewerb fand vom 17. bis 25. Oktober 2015 in St. Petersburg, Russland statt. 60 TeilnehmerInnen aus 13 Ländern waren dabei, davon 21 in der Kategorie Junior-Solo. Der Wettbewerb ist dem verstorbenen Violinisten und bedeutenden Violinpädagogen Leopold von Auer gewidmet und wird von der Produktionsgesellschaft „The Russian Festival“ organisiert. Das Ziel der Veranstaltung ist die Förderung junger hervorragender Talente bei der beruflichen Entwicklung.

Folkwang Regie-Alumna Ana Zirner erhält Förderpreis 2015 des Vereins der Freunde des Residenztheaters

Am 19. Juli 2015 fand die Verleihung des Förderpreises 2015 des Vereins der Freunde des Residenztheaters in München statt. Vergeben werden die Preise an Ensemblemitglieder und RegisseurInnen im Rahmen des Marstallplans, einem Festival, das Nachwuchstalenten eine Plattform zur Präsentation ihrer Arbeiten bietet.

Den diesjährigen Förderpreis erhielt Folkwang Regie-Alumna Ana Zirner mit ihrem Produktionsteam für ihre Inszenierung „frei willig arbeiten“. Präsentiert wurden fünf Inszenierungen; über die Vergabe des Preises hat das Publikum entschieden.

Der Förderpreis ist mit 6.000 Euro dotiert und soll besondere junge Talente, die sich am Residenztheater künstlerisch ausprobieren können, fördern und ihnen eine Starthilfe für neue Projekte geben. Die Förderpreise werden jährlich seit 1983 vergeben.

Folkwang Student Michael Koch erhält im Rahmen des 15. Jahreskongresses der Gesellschaft für Musiktheorie zwei Preise

Auf dem 15. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH), welcher vom 01. bis zum 04. Oktober 2015 in Berlin stattfand, konnten sich die TeilnehmerInnen in künstlerischen und wissenschaftlichen Wettbewerben messen. Diese Wettbewerbe sollen helfen, die künstlerisch-wissenschaftlichen Kompetenzen des Nachwuchses national wie international zu fördern.

Michael Koch, Studierender des Masterstudiengangs Integrative Musiktheorie an der Folkwang Universität der Künste, Klasse Prof. Dr. Markus Roth, konnte sich im Rahmen des Kongresses über zwei Preise freuen.

Im Aufsatz-Wettbewerb erhielt er den zweiten Preis mit seinem Text „Theoriebildung in ästhetischer Praxis: Nicolai Roslawez' Klavieretüde Nr. 2", welcher mit 600 Euro dotiert war. Mit diesem Wettbewerb fördert die Gesellschaft für Musiktheorie die Beteiligung des Nachwuchses am schriftlichen Fachdiskurs.

Im künstlerischen Nachwuchs-Wettbewerb 2015 wurde Michael Koch ebenfalls mit einem zweiten Preis für seinen Beitrag „Doppelvariationen über ein Thema von Heinrich Christoph Koch“ für Klarinette, Violoncello und Klavier geehrt, der mit 500 Euro dotiert war. Die prämierten Beiträge werden nach Möglichkeit im Rahmen der GMTH-Jahreskongresse aufgeführt.

Erste Preise wurden nicht vergeben.

Das Institut für Zeitgenössischen Tanz meldet Erfolge der Folkwang Tänzerinnen

BARNES CROSSING - Freiraum für TanzPerformanceKunst - veranstaltete vom 09. bis 11. Oktober 2015 in Köln bereits zum siebten Mal das Internationale Tanzfestival SoloDuo NRW + Friends. An zwei Abenden gingen die Short-Cut-Choreographien aus ganz Europa in den Wettstreit. Aus den insgesamt 24 Kurzchoreographien - 10 Soli, 14 Duette - vergab eine internationale Jury jeweils einen Preis für das beste Solo und das beste Duo sowie je einen Solo- und Duo-Nachwuchspreis.

Den Preis für den besten Solo Nachwuchs erhielt Eva Pageix für ihr Stück „La Pensierosa“. Eva Pageix hat im Sommersemester 2015 ihr Bachelorstudium im Studiengang Tanz erfolgreich abgeschlossen.

Den Preis für das beste Duo erhält „Drafting Plan“ von und mit Carla Jordão, Masterstudierende im Fach Tanzkomposition, Studienrichtung Choreographie und Stephanie Miracle, Tänzerin des Folkwang Tanzstudios. Das Stück wurde bereits im Frühjahr bei den „Jungen Choreographen“ in der Neuen Aula der Folkwang Universität der Künste aufgeführt.

Die prämierten Stücke werden zur Teilnahme am XIV. Internationalen SzólóDuó Táncfesztivál 2016 in Budapest eingeladen.

Zwei Folkwang Studierende erhalten Förderung der Studienstiftung des deutschen Volkes

Die Folkwang Studierenden Thomas Kaschel, Studiengang Schauspiel, und  Anouk Orignac, Studiengang Tanz, erhalten ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Beide hatten sich im Auswahlverfahren „Darstellende Künste 2015“ unter 43 BewerberInnen durchsetzen können. Insgesamt wurden 19 neue StipendiatInnen in die Grundförderung aufgenommen.

Die StipendiatInnen werden im Rahmen der Regelstudienzeit bis zum Ende des Studiums mit einer monatlichen Studienkostenpauschale gefördert und erhalten zusätzlich ein Stipendium abhängig vom Elterneinkommen. Neben der finanziellen Förderung haben die StipendiatInnen auch die Chance, an zahlreichen Angeboten wie Künstlertagungen, Sommerakademien, Studienfahrten zur Biennale sowie Sprachkursen und Auslandsstipendien etc. teilzunehmen.

Die Studienstiftung des deutsche Volkes fördert junge Menschen, deren hohe wissenschaftliche oder künstlerische Begabung und Persönlichkeit besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit erwarten lassen.

Nikola Komatina erhält Stipendium der Märkischen Kulturkonferenz

Am 29. September 2015 fand das Auswahlkonzert für das Stipendium 2016 der Märkischen Kulturkonferenz e. V. im Bereich Musik für Akkordeon im Kulturhaus in Lüdenscheid statt.

Folkwang Masterstudent Nikola Komatina überzeugte mit Werken von Olsen, Rameau, Moszkowski. Zudem sang er ein traditionelles Roma-Lied im eigenen Arrangement und setzte sich schließlich gegen vier KonkurrentInnen durch.

Nach seinem Bachelorabschluss mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik Detmold und zahlreichen Preisen bei Akkordeon- und Musikwettbewerben studiert Komatina seit April 2015 an der Folkwang Universität der Künste im Studiengang Master of Music/Neue Musik, Hauptfach Akkordeon bei Prof. Mie Miki.

Die Märkische Kulturkonferenz e. V. hat es sich zum Ziel gesetzt, durch die Vergabe von Stipendien junge Künstler zu fördern und das kulturelle Leben im Märkischen Kreis zu bereichern. Die finanzielle Unterstützung soll den Stipendiaten die Möglichkeit geben, frei zu arbeiten und sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Initiatoren erwarten mit der Präsenz der Stipendiaten im Märkischen Kreis Impulse für das kulturelle Leben. Die Laufzeit der Stipendien beträgt ein Jahr. Die Stipendien sind mit je 12.000 Euro dotiert; dieser Betrag wird monatlich in Teilbeträgen von 1.000 Euro ausgezahlt.

Folkwang Jungstudentin freut sich über kostbare Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben

Mira Marie Foron, 13 Jahre, Jungstudentin für Violine bei Professor Boris Garlitsky an der Folkwang Universität der Künste erhält eine besondere Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.

Einmal jährlich vergibt die Deutsche Stiftung Musikleben wertvolle Streichinstrumente aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds an aufstrebende PreisträgerInnen von „Jugend musiziert“. Es handelt sich hierbei um begehrte Instrumente, die teilweise jahrhundertealt sind und die junge Musizierende nur selten besitzen. Die Instrumente dürfen von den PreisträgerInnen ausprobiert und selbst ausgewählt werden. Die Leihgabe besteht zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren.  

Die Folkwang Jungstudentin hat am 23. September 2015 in Hamburg mit zehn weiteren NachwuchsmusikerInnen zwischen 10 und 19 Jahren die zur Verfügung stehenden Instrumente gespielt und sich für eine klangstarke Violine des italienischen Geigenbaumeisters Marinus Capicchioni entschieden. Sie wurde 1961 in Rimini gebaut und ist eine treuhänderische Eingabe in den Fonds aus Privatbesitz. Mira Marie Foron darf mit der Leihgabe der Stiftung für die nächsten zwei Jahre musizieren.

Seit über 50 Jahren widmet sich die Deutsche Stiftung Musikleben der bundesweiten Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses.