Erfolge der Folkwang Studierenden und Alumni

Preise und Auszeichungen der letzten Jahre
_Studierende und Alumni

Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds

Iva Miletic mit Verlängerung der Leihfrist der historischen Gragnani-Violine ausgezeichnet

Die Deutsche Stiftung Musikleben hat 46 hervorragende, überwiegend historische Geigen, Bratschen und Celli an junge Spitzenmusiker aus ganz Deutschland im Rahmen eines Wettbewerbs verliehen. Zu den ausgezeichneten Preisträgern des Wettbewerbs, denen ein Instrument aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds verliehen wurde, zählt zum wiederholten Mal Iva Miletic (Master Violine bei Prof. Mincho Mintchev).
 
Miletic war bereits 2013 unter den Preisträgern und konnte auch in diesem Jahr die Jury wieder erfolgreich überzeugen und wurde mit der Verlängerung der Leihfrist  für eine historische Violine aus der Werkstatt des berühmten Instrumentenbauers Antonio Gragnani aus Livorno von 1779 für ein weiteres Jahr ausgezeichnet.

Die gemeinnützige Deutsche Stiftung Musikleben fördert seit 1962 bundesweit den Spitzennachwuchs in der klassischen Musik. Neben Instrumentenleihgaben fördert sie ihre rund 300 Stipendiaten zwischen 12 und 30 Jahren mit Konzertauftritten im Rahmen von Kooperationen mit namhaften Musikfestivals und großen Orchestern und vergibt Stipendien und Patenschaften. Der Deutsche Musikinstrumentenfonds ist eine gemeinsame Initiative mit der Bundesrepublik Deutschland und hat zum Ziel, jungen hochbegabten Musikern edle Streichinstrumente zu verleihen. Unter den Meisterwerken des Fonds befinden sich sowohl historische Raritäten von Gagliano, Guarneri oder Stradivari als auch von der Stiftung in Auftrag gegebene Instrumente renommierter europäischer Geigenbaumeister.

Einmal im Jahr werden die Instrumente im Rahmen des jährlich stattfindenden Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds von einer unabhängigen Fachjury vergeben und im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe an junge Spitzenmusiker verliehen. Die Preisträger erhalten ein Instrument zunächst für ein Jahr, können sich aber bei entsprechender Leistung in den Folgejahren eine Verlängerung der Leihfrist erspielen oder sich um ein höherwertiges Instrument bewerben. Spätestens mit 30 Jahren jedoch endet die Leihfrist, um der nächsten Generation junger Musiker die Chance zu geben, auf einem der Schätze aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zu spielen.

Japan Music Pen Club Award 2014 für Prof. Mie Miki

Folkwang Prorektorin wird für "21st Mie Miki Accordion Works" ausgezeichnet

Prof. Mie Miki ist für ihren Akkordeonabend "21st Mie Miki Accordion Works" mit dem "26. Musik Pen Club Award" im Bereich Klassische Musik | Kammerensemble  ausgezeichnet worden.
Prof. Miki begann ihr Lebenswerk, die Konzertreihen "Mie Miki Accordion Works", im Jahr 1989 und setzt sich kontinuierlich mit dem Ausbau der Möglichkeiten des Akkordeons auseinander. Im Rahmen ihrer Reihe mit Solokonzerten und Instrumentierungen für Akkordeon wurden bisher mehr als 30 Werke uraufgeführt.

Unter den diesjährigen PreisträgerInnen des Musik Pen Club Award war auch Sir Paul McCartney. Die Preisverleihung findet am 9. April 2014 in Tokio statt. Weitere Informationen finden sich hier.

Zahlreiche Erfolge der Kontrabass-Klasse von Prof. Niek de Groot

Gewonnene Probespiele, Praktika und Orchesterbeteiligungen

  • Jaebok Cho (Master Professional Performance) hat bei der NDR Radiophilharmonie das Probespiel für den 1. Solo Bass gewonnen.
  • Ömer Faruk Dede (Master Professional Performance) war beim Probespiel des West-Eastern Divan Orchestra für den 1. Solo Bass erfolgreich.
  • Dominique Chabot (Bachelor Instrumentalausbildung) hat einen Platz an der Akademie des Münchner Rundfunkorchesters gewonnen.
  • Marian Kushniryk (Bachelor Instrumentalausbildung) erhielt die Möglichkeit, am Staatsorchester Stuttgart ein Praktikum zu absolvieren.
  • Heidi Rahkonen (Bachelor Instrumentalausbildung) spielt bis 2015 im Gustav Mahler Jugendorchester.

Wolf Erlbruch ist der Träger des e.o.-Plauen-Preises 2014

Folkwang Alumnus Wolf Erlbruch ist der diesjährige Träger des mit 5000 Euro dotierten e.o.-Plauen-Preises. Der 1948 in Wuppertal geborene Künstler hat seine Karriere als Werbegraphiker begonnen, ehe er mit mit Bilderbüchern berühmt wurde. Das von ihm illustrierte “Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat” von 1989 ist einer der größten internationalen Kinderbucherfolge, doch Erlbruch hat auch zahlreiche Titel für Erwachsene illustriert, darunter Texte von Goethe, Karl Philipp Moritz, Gottfried Benn oder zuletzt James Joyce (“Die Katzen von Kopenhagen”, 2013).

Die e.o.plauen-Gesellschaft e.V. über den Preisträger: "Erlbruchs Stil ist unverwechselbar, obwohl er mit Zeichnung, Collage, Malerei und Assemblage diverse Techniken benutzt. Doch es ist just dieser Ausdrucks- und Einfallsreichtum, aus dem er eine graphische Handschrift entwickelt hat, die oft kopiert, aber nie erreicht worden ist."

Wolf Erlbruch studierte von 1967 bis 1974 mit dem Schwerpunkt Zeichnung an der Folkwang Hochschule für Gestaltung und war seit 1974 als Illustrator in der Werbebranche international erfolgreich. Nach einer Professur an der Fachhochschule Düsseldorf lehrte Erlbruch 1997 bis 2009 als Professor im Fachbereich Architektur-Design-Kunst an der Bergischen Universität Wuppertal und von 2009 bis 2011 als Professor für Illustration an der Folkwang Universität der Künste.

Die Stadt Plauen und die e.o.plauen-Gesellschaft e.V. vergeben gemeinsam in Würdigung des Zeichners Erich Ohser-e.o.plauen den e.o.plauen Preis. Der e.o.plauen Preis ist mit der Übergabe einer Kleinplastik und einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden. Die Plastik, vom Plauener Künstler Hannes Schulze geschaffen, zeigt einen Notizblock mit Bleistift. Die Inschriften Vater und Sohn und e.o.plauen weisen auf das Schaffen und den Namen jenes Mannes hin, nach dessen Pseudonym der Preis benannt ist.

Track 5 Kurzhörspielwettbewerb

3. Platz für Hörspiel von Beyli Schneider, Benedikt ter Braak und Folkwang-Alumna Ruth Hengel

Beyli Schneider, Benedikt ter Braak (Intergrative Komposition) und Folkwang Alumna Ruth Hengel (Physical Theatre, Abschluss 2010) haben für ihr selbst geschriebenes, gesprochenes und produziertes Hörspiel ”Trial_EineErfundeneDokumentationÜberDasScheitern” im Rahmen des Track 5 Kurzhörspielwettbewerbs des Österreichischen Radiosenders Ö1 beim Publikumsvoting den 3. Platz gewonnen und einen Preis in Höhe von 500 Euro erhalten.

Eine Jury hat aus den 70 eingereichten Mikrodramen eine Shortlist aus 14 Stücken ausgewählt und diese auf oe1.ORF.at zum Publikumsvoting freigegeben.

Mehr über den Wettbewerb und die Stücke
http://oe1.ORF.at/track5

Aktuell (04.03.2014) können die Stücke auch online angehört werden.

Musik-Preis der Greif-Stiftung mit Förderschwerpunkt „Musikvermittlung“

Folkwang Alumna Anna Sperl erhält Förderung

Bereits zum vierten Mal wurde in diesem Jahr der Musik-Preis der Greif-Stiftung mit dem Förderschwerpunkt „Musikvermittlung“ in Zusammenarbeit mit der Stiftung Klavier-Festival Ruhr ausgeschrieben. In dem Bewerbungsverfahren konnte sich Folkwang Alumna Anna Sperl durchsetzen. Neben dem Gewinn der Fördersumme von 2.000 Euro, ermöglicht ihr der Preis praktische Erfahrungen im Bereich der kreativen Musikvermittlung durch die Mitarbeit in der Education-Abteilung des Klavier-Festivals Ruhr. Die Musik György Ligetis bildet den Ausgangspunkt für die diesjährigen Education-Projekte, an denen rund 250 Kinder, Jugendliche und Studierende teilnehmen.

Über Anna Sperl
Anna Sperl studierte von 2007 bis 2013 Allgemeine Musikerziehung und Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Violine an der Folkwang Universität der Künste. 2009 arbeitete sie an dem Konzeptkonzert „Bobo und Susu“ mit, das mit dem Folkwang Preis ausgezeichnet wurde. Zur Zeit absolviert Anna Sperl an der Hochschule für Musik und Tanz Köln den Masterstudiengang „Musikpädagogik“.

German Design Award 2014

Prof. Hans Günter Schmitz' "Gira Designkonfigurator" ausgezeichnet

Beim German Design Award 2014 wurde die App "Gira Designkonfigurator" von Prof. Hans Günter Schmitz mit der Auszeichnung "Special Mention" für besondere Designqualität prämiert. Insgesamt 1.900 Projekte wurden beim diesjährigen Wettbewerb eingereicht. Schon 2012 wurde der Gira Designkonfigurator mit dem red dot award: communication design in der Kategorie Mobile & Apps ausgezeichnet.

Leonard Lansink erhält Otmar-Alt-Kulturpreis

Folkwang Schauspiel-Alumnus Leonard Lansink erhält den mit 5.000 Euro dotierten Otmar-Alt-Kulturpreis. Der Schauspieler verleihe in der Rolle als Münsteraner Privatdetektiv Wilsberg der Filmfigur einen eigenständigen und einzigartigen Charakter, begründete die Stiftung ihre Auswahl.

Zudem überzeuge Lansink auch in zahlreichen weiteren Filmen. Zugleich wird mit dem Preis das Engagement des aus Hamm stammenden Schauspielers für die Krebsberatung gewürdigt. Die Verleihung findet am 13. April in Hamm statt.

Der Kulturpreis der Otmar-Alt-Stiftung wird seit 2002 alle zwei Jahre vergeben. Mit ihm werden Menschen ausgezeichnet, die sich mit großem persönlichen Einsatz um das Allgemeinwohl verdient gemacht haben. Das Preisgeld muss einem gemeinnützigen Zweck zu Gute kommen.

Folkwang Alumnus als "Best of the Best" ausgezeichnet

25. Internationaler BFF-Förderpreis und Reinhart-Wolf-Preis 2013 an Benjamin Zibner

Die Arbeit "Rites de Passage" von Benjamin Zibner (Klasse Prof. Seeger) wurde vom Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. mit dem 25. Internationalen BFF-Förderpreis und, als "Best of the Best" zusätzlich mit dem Reinhart-Wolf-Preis 2013 ausgezeichnet. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stand stets die Frage: Was bedeutet es, in der heutigen Zeit Jungendlicher zu sein? In den Straßen in Essen, Hamburg, Berlin und Neapel fand er die Antwort. 

35. Bayerischen Filmpreis an Folkwang Alumna

Brigitte Hobmeier als beste Darstellerin ausgezeichnet

Folkwang-Alumna Brigitte Hobmeier ist als beste Darstellerin für ihre Rolle im Film  „Ende der Schonzeit“ ausgezeichnet worden. Der mit 10.000€ dotierte 35. Bayerische Filmpreis wurde für ihr intensives Spielen, ihren großen Gefühlsbogen verliehen, so die Begründung der Jury.

Brigitte Hobmeier studierte von 1996 bis 1999 an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele und ist auch vermehrt in Kinoproduktionen zu sehen

Ulrich-Wildgruber-Preis an Folkwang-Alumnus

Fabian Hinrichs wird vom Förderkreis des St. Pauli Theaters e.V. gekürt

Der mit 10.000 € dotierte Ulrich-Wildgruber-Preis wurde am Samstag, den 25. Januar 2014, an Folkwang Alumnus Fabian Hinrichs verliehen. der Preis soll "in Erinnerung an einen der außergewöhnlichsten Schauspieler des deutschen Nachkriegstheaters Schauspieler und Schauspielerinnen fördern, die auf besondere Weise in den Medien Film und Theater auf sich aufmerksam gemacht haben."

Fabian Hinrichs studierte studierte an der Folkwang Universität der Künste am Standort Bochum. Von 2000 bis 2005 war er Mitglied im Ensemble der Volksbühne am
Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Auch im Fernsehen ist Fabian Hinrichs präsent: Ab 2014 übernimmt er eine feste Kommissarrolle im ARD-Tatort in Franken.

NRW-Förderpreis für Folkwang Alumna

Kristina-Maria Peters für "hervorragende Leistungen" ausgezeichnet

Kristina-Maria Peters (28) wurde mit dem 7.500 Euro dotierten Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2013 in der in der Sparte „Theater: Regie, Schauspiel, Gesang, Tanz, Bühnenbild“ ausgezeichnet. Der jährlich von der Kulturministerin Ute Schäfer verliehene Preis würdigt hervorragende Leistungen und Engagement der NachwuchskünsterlInnen in Nordrhein-Westfalen. Peters machte zuletzt am Bochumer Schauspielhaus in Ferenc Molnárs "Liliom" in der Rolle der "Julie" auf sich aufmerksam.

Preisträgerin beim 42. Bundeswettbewerb Gesang Berlin

Marissa Möller erhält den 3. Preis Chanson

Marissa Möller (Schauspiel) erhält beim 42. Bundeswettbewerb Gesang Berlin den mit 3000 Euro dotierten 3. Preis Chanson der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. 2007 bis 2011 studierte Marissa Möller zunächst Musical und begann direkt im Anschluss ihr Schauspielstudium, das sie 2014 abschließen wird. Gesangsunterricht erhält sie von Professorin Noelle Turner.

Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

David Schumacher erhält Platz für Postgraduate-Studium

David Schumacher (B.A. Instrumentalausbildung Fagott, Klasse Prof. Malte Refardt) hat ab Februar 2014 einen Platz in der renommierten Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks erhalten. Junge Musikerinnen und Musiker werden dort während einer zweijährigen Ausbildung (Postgraduate-Studium) auf die hohen Anforderungen in Spitzenorchestern vorbereitet.

Die Akademie hat das Ziel, besonders begabte Instrumentalisten auszubilden, die den künstlerischen Ansprüchen des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks als auch denen anderer international bedeutender Orchester gerecht werden können.

Weitere Informationen zur Akademie

DAAD-Preis 2013

Jaebong Jung erhält Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender

Jaebong Jung (Studiengang Kommunikationsdesign) ist mit dem DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert und wird seit 1995 einmal pro Jahr vom Deutschen Akademischen Austauschdienst vergeben.