Erfolge der Folkwang Studierenden und Alumni

Preise und Auszeichungen der letzten Jahre
_Studierende und Alumni

Dmytro Omelchak ist GWK-Musikpreisträger 2016

Der Gitarrist Dmytro Omelchak hat am 10. April den Wettbewerb um die Förderpreise für Musik 2016 der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e.V. (GWK) in Münster gewonnen.

Nach seiner Studienzeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster studiert Omelchak nun Professional Performance - Master of Music an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Tomasz Zawierucha. Er hat sich unter 33 BewerberInnen von Musikhochschulen aus ganz Deutschland durchsetzen können.

Der Wettbewerb richtet sich an SolistInnen, die nicht älter als 27 Jahre und die in Westfalen-Lippe geboren sind, dort seit mindestens zwei Jahre leben oder ihren Hochschulabschluss in der Region gemacht haben. Die TeilnehmerInnen stellen ihr Programm selbst zusammen; mindestens zwei Stücke verschiedener Stilepochen werden vorgetragen.

Die GWK lobt jährlich zwei Förderpreise für Musik aus. In diesem Jahr wurde das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro auf vier PreisträgerInnen aufgeteilt. Die beiden ersten Preise sind mit je 3.000 Euro und die beiden zweiten Preise mit je 2.000 Euro dotiert. Die Preise sind verbunden mit der  Aufnahme in ein Förderprogramm, das mit dem 35. Lebensjahr endet. Die Preisverleihung findet am 7. Oktober 2016 im Erbdrostenhof in Münster statt.

Tamon Yashima mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs für Komposition 2016 geehrt

Tamon Yashima, Folkwang Student der Integrativen Komposition bei Prof. Günter Steinke, hat den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Komposition mit seinem Stück „erzittern“ für Fagott solo gewonnen. Yashima konnte sich unter 43 TeilnehmerInnen durchsetzen.

Der Wettbewerb ist mit insgesamt 5000 Euro dotiert. Verliehen wurden der Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und der Preis des Deutschlandfunks, jeweils in Höhe von 2.500 Euro. Die Uraufführung der prämierten Kompositionen erfolgte am 18. März 2016 im Rahmen des PreisträgerInnenkonzerts des DMW 2016.

Seit dem Gründungsjahr 1975 ist der Deutsche Musikwettbewerb (DMW) der bedeutendste Wettbewerb für den professionellen musikalischen Nachwuchs in Deutschland. Seit 2009 wird auch der Deutsche Musikwettbewerb Komposition für jährlich wechselnde Kammermusikbesetzungen ausgeschrieben. Der Deutsche Musikrat unterstützt die jungen PreisträgerInnen des Wettbewerbs mit langfristigen Förderprogrammen und der Vermittlung von Konzerten.

Medenus-Preis für Folkwang-Pianistin

Folkwang Studentin Zaklina Stankovic hat im Rahmen des Rösrather Klavierfestivals am 03. März 2016 den dritten Preis für junge PianistInnen gewonnen. Zaklina Stankovic studiert zurzeit Musikpädagogik bei Dr. phil. Matthias Sakel, Studienrichtung Instrumentalpädagogik mit dem Schwerpunkt Klavier. Die Veranstaltung wurde 2008 unter dem Titel „Young Professionals“ vom Kulturverein Schloss Eulenbroich ins Leben gerufen und richtet sich ausschließlich an StudentenInnen in NRW.

Auch in diesem Jahr maßen sich beim Wettbewerb acht junge MusikstudentInnen der Hochschulen aus Essen, Köln, Düsseldorf und Detmold und spielten für jeweils 20 Minuten ihr individuelles Programm. Darin enthalten ist ein für alle verbindliches Pflichtstück (2016: Frédéric Chopin, Nocturne KK IVb Nr.8 c-Moll), um den ZuhörerInnen einen akustischen und künstlerischen Vergleich zu ermöglichen. Das Publikum entscheidet über die Platzierungen der ersten beiden Abende, die Plätze eins und zwei erreichen dann das Finale.

Der Medenus-Preis wird gesponsert von Inge und Dieter Medenus, dotiert mit insgesamt 3000 Euro. Das Rösrather Ehepaar ist Namensgeber und Stifter des Preises und unterstützt damit junge KlavierkünstlerInnen in ihrer weiteren Karriere.

Doppelter Erfolg für Folkwang Jazz-Studierende

Gitarrist und Folkwang Student Tim Bücher (Klasse Frank Sichmann) gewann im Oktober 2015 den Convento Nachwuchs Jazzpreis, der erstmals für ein Soloinstrument ausgeschrieben wurde. Tim Bücher spielte mit seiner Band „Elements of Tomorrow“, die sich 2011 an der Folkwang Universität der Künste gegründet hat.

Der Preis wird von der Convento GmbH an die besten Nachwuchsbands im akustischen Jazz in Nordrhein-Westfalen vergeben. Um die insgesamt etwa 5.000 Euro Preisgelder bewerben sich am Finalabend vier Bands, die von einer Expertenjury aus dem Vorstand der Düsseldorfer Jazz-Schmiede ausgewählt werden. Teilnehmen können MusikeInnen zwischen 18 und 25 Jahren, die entweder aus NRW stammen oder in NRW studieren.

Nur einen Tag später war die Band „Elements of Tomorrow“ beim HfM Jazzpreis Saar 2015 erfolgreich und durfte sich über den HfM Förderpreis Jazz Saar 2015 freuen, der mit 1000 Euro dotiert ist. Die Ensemblemitglieder sind die Folkwang Studierenden Florian Boos (Sax/Comp, Klasse Matthias Nadolny, Prof. Hugo Read), Tim Bücher (Guit/Comp, Klaasse Frank Sichmann), Moritz Götzen (Bass, Klasse Robert Landfermann), Karl-F. Degenhardt (Drums, Klasse Prof. Thomas Alkier).

Der HfM-Jazzpreis möchte junge, innovative Jazzbands aus ganz Deutschland motivieren und dazu beitragen, künstlerisch und performativ herausragenden Ensembles zu einem größeren Bekanntheitsgrad zu verhelfen. Dank Unterstützung der SaarLB konnte die Hochschule für Musik Saar den HfM-Jazzpreis ins Leben rufen und wird ihn künftig im zweijährigen Turnus fortsetzen.

Im Dezember 2015 veröffentlichte die Band ihre Debüt-CD, mit dem Titel „Elements of Tomorrow“.

Dr. Gordon Kampe erhält Komponisten-Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung 2016

Folkwang Alumnus Dr. Gordon Kampe erhält einen der diesjährigen Komponisten-Förderpreise der Ernst von Siemens Musikstiftung. Die Auszeichnung für vielversprechende junge KomponistInnen ist mit 35.000 Euro dotiert. Zudem erhalten die jungen KünstlerInnen eine nach ihren individuellen Wünschen produzierte Porträt-CD.

Die feierliche Verleihung findet am 2. Mai im Prinzregententheater München statt. Im Rahmen eines musikalischen Festakts wird dort u. a. das Freiburger ensemble recherche ein eigens für die Preisverleihung komponiertes Werk von Gordon Kampe aufführen.

Dr. Kampe ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Folkwang Lehrstuhl Musikwissenschaft von Prof. Dr. Andreas Jacob und hat u. a. Komposition an der Folkwang Universität der Künste studiert.

Der Ernst von Siemens Musikpreis wird seit 1973 von der Schweizer Ernst von Siemens Musikstiftung vergeben, 2015 wurden weltweit rund 150 Projekte im zeitgenössischen Musikbereich gefördert.

Drei Auszeichnungen für Industrial Designer Sebastian Gier

Sebastian Gier hat im September 2015 seinen Bachelor Abschluss im Fach Industrial Design an der Folkwang Universität der Künste gemacht und kann schon jetzt auf drei Auszeichnungen international renommierter Design-Institute zurückschauen. Unter dem Titel IRS-25 entwickelte er noch während seiner Studienzeit einen besonderen Hydraulikhammer. Das innovative Konzept ist ausgerichtet auf Effektivität und lange Lebensdauer des Gerätes:

IRS-25 setzt an mehreren Punkten an: die "BreakerClaw" ist eine innovative Lösung zum direkteren sowie werkzeugschonenderen Bearbeiten des Eisenerzes und das “RockShield" schützt den Rockbreaker, hilft beim Bearbeiten und teilt den Einsatzort deutlich sichtbar in Arbeits- und Reparaturbereich ein. Zudem ist die Maschinen-Architektur selbst auf ein verbessertes Nutzererlebnis im Falle von Reparatur und Neueinrichtung ausgelegt. Diese neuen nutzerorientieren Lösungen sind vor allem der Möglichkeit zu verdanken, direkt mit Endnutzern vor Ort Kontakt haben zu können, sie am iteraktiven Designprozess teilhaben zu lassen und eng mit Mienenunternehmen und Maschinenherstellern zusammenarbeiten zu können.

Gier erhielt dafür den 2015 Core77 Design Award in der Sparte “Commercial Equipment”, den Industrial Design Excellence Award (IDEA) der Industrial Design Society of America und den SPARK Design Award.

Sebastian Gier hat das Konzept IRS-25 im Rahmen eines Auslandssemesters (WS 2014/15) am Umeå Institute of Design in Schweden entwickelt, wo das Projekt in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Bergbauunternehmen LKAB (Luossavaara-Kiirunavaara Aktiebolag) und dem schwedischen Industriekonzern Atlas Copco durchgeführt wurde.

Anke Engelke erhält Ernst-Lubitsch-Preis 2016

Die Schauspielerin und Entertainerin Anke Engelke wird mit dem Ernst-Lubitsch-Preis 2016 für ihre darstellerische Leistung in dem Film "Frau Müller muss weg" von Regisseur Sönke Wortmann ausgezeichnet.

Der Preis ist nach dem Berliner Regisseur Ernst Lubitsch (1892 - 1947) benannt und wird jährlich vom Club der Filmjournalisten Berlin für die beste komödiantische Leistung in einem deutschsprachigen Film vergeben. Er gilt als einer der renommiertesten Auszeichnungen im Deutschen Film und spiegelt die deutsche Komödien-Kulturgeschichte wider.

Anke Engelke ist Beiratsmitglied des 2014 gegründeten Instituts für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste.

Luis Valdivia erhält den Salzburger Landespreis für elektronische Musik

Am 09. Dezember 2015 wurden die Landespreise für elektronische Musik in Salzburg vergeben. Unter 41 Einreichungen wurden sechs Musikstücke bzw. Projekte ausgezeichnet. Einer der PreisträgerInnen ist Luis Valdivia, der zurzeit ein Masterstudium in Elektronischer Komposition an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Thomas Neuhaus absolviert.

Valdivia erhielt die Auszeichnung für das 8-Kanalstück „Xaev1uox“, das der Künstlerische Leiter der ARGEkultur Salzburg Markus Grüner-Musil bei der Preisverleihung mit einer Laudatio würdigte:

„Dieses 8-Kanalstück kann dem Bereich der Klangforschung zugeordnet werden. Es ist ein raumakustisches Experiment mit ausgeprägten spektralen Klängen. Die Jury überzeugt die hohe Vielschichtigkeit der Klänge in unterschiedlichen Darstellungsformen, die heterogenen Klangspuren fügen sich in gelungener Form zu einem Stück zusammen.“

Der Preis „Elektronik-Land“ wird biennal seit 2003 vom Land Salzburg in Zusammenarbeit mit der ARGEkultur vergeben und ist eine österreichweit einzigartige Auszeichnung für elektronische Musik. Die Ausschreibung hat das Ziel, junge KomponistInnen und ProduzentInnen zu fördern, welche einen besonders innovativen Zugang im Umgang mit elektronischer Musik suchen. Eigenständiges Sounddesign und eine professionelle technische Umsetzung sind zentrale Kriterien. Das Preisgeld von 9.000 Euro wird aus dem Kulturbudget des Landes Salzburg zu gleichen Teilen auf die sechs PreisträgerInnen aufgeteilt.

Dreifacher Erfolg beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2015

Drei Folkwang Studierende wurden am 07. Dezember beim 44. Bundeswettbewerb Gesang Berlin in der Sparte Musical/Chanson ausgezeichnet.

Von den rund 180 BewerberInnen setzten sich die Musical Studierenden der Folkwang Universität der Künste nicht nur bis in die Finalrunde durch, sondern kamen auch mit drei Preisen nach Hause: Im Hauptwettbewerb mit dem Schwerpunkt Musical belegte Hanna Mall den mit 4.000 Euro dotierten 2. Platz, Karen Müller wurde mit dem Preis der Walter Kaminsky-Stiftung in Höhe von 2.500 Euro ausgezeichnet. Den Förderpreis im Juniorwettbewerb, Preisgeld 3.000 Euro, erhielt Elias Krischke.

Die Vorauswahlen waren bundesweit in Zusammenarbeit mit Musiktheatern und mit Unterstützung des Deutschen Bühnenvereins in mehreren Städten durchgeführt worden; das Preisträgerkonzert fand auf der großen Theaterbühne im Friedrichstadt-Palast in Berlin statt. Besucht wird der Wettbewerb von BühnenvertreterInnen und KünstleragentInnen, die auf der Suche nach stimmlich, musikalisch und darstellerisch überdurchschnittlichen Talenten sind.

Der Bundeswettbewerb Gesang findet seit 1979 alle zwei Jahre in den Sparten Musical/ Chanson statt und fördert den Nachwuchs für deutschsprachige Bühnen. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Regierende Bürgermeister von Berlin, Veranstalter ist der Bundeswettbewerb Gesang Berlin e. V.

Minguet Quartett mit Diapason d'Or 2015 ausgezeichnet

Für das beim renommierten Label ECM erschienene Requiem ET LUX von Wolfgang Rihm erhielt das Minguet Quartett gemeinsam mit dem Huelgas Ensemble den Diapason d'Or des Jahres 2015. Die feierliche Preisverleihung fand am 26. November in Paris statt.

Der Diapason d’Or (Goldene Stimmgabel) zählt zu den bedeutendsten unabhängigen, europäischen Preisen auf dem Gebiet der klassischen Musik und krönt die schönsten klassischen CDs und DVDs der letzten zwölf Monate. Der Preis wird seit mehr als 20 Jahren einmal jährlich von Frankreichs führendem Musikmagazin Diapason vergeben.

Das Minguet Quartett wurde 1988 gegründet, spielt in seiner heutigen Besetzung mit Ulrich Isfort (1. Violine), Annette Reisinger (2. Violine), Aroa Sorin (Viola) und Matthias Diener (Violoncello) und gehört heute weltweit zu den gefragtesten Ensembles der jüngeren Generation. Die vier Musiker absolvierten ihr Kammermusikstudium an der Folkwang Hochschule (heute Folkwang Universität der Künste).

Folkwang Fotografie Alumna Susanne Hefti wird mit dem Förderpreis der Wüstenrot Stiftung ausgezeichnet

Zum 11. Mal wurden die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Dokumentarfotografie Förderpreise der Wüstenrot Stiftung vergeben. Folkwang Fotografie Alumna Susanne Hefti ist eine der vier PreisträgerInnen, welche die Jury aus 120 eingereichten Projekt- und Diplomarbeiten gewählt hat. Die feierliche Preisverleihung fand am 25. November 2015 im SANAA-Gebäude auf dem Gelände des Welterbes Zollverein statt.

In ihrer Abschlussarbeit, hat sich Susanne Hefti mit der urbanen Gestalt der mazedonischen Hauptstadt Skopje beschäftigt. Die Arbeit zeigt ihre Sichtweise auf die ideologischen Überlagerungen der vergangenen Jahrzehnte. Mithilfe von Architektur und Fotografie macht Susanne Hefti die Brüche vor Ort sichtbar: Okzident vs. Orient, Sozialistische Moderne vs. Kitsch des 21. Jahrhunderts, Repräsentation vs. urbane Informalität“. Diesen Raum im Kosovo bezeichnet sie als „desolaten Raum“ und eine weitere Ursache für Migrationsbewegungen.

Die Dokumentarfotografie Förderpreise werden alle zwei Jahre von der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang, Essen, ausgeschrieben. Die Preise ermöglichen den jungen KünstlerInnen die Realisierung eines neuen Projekts und bilden somit eine Brücke zur Selbstständigkeit.

Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und Nachwuchspreis an vier junge Folkwang KünstlerInnen verliehen

Kulturministerin Christina Kampmann überreichte die Preise am 16. November 2015 an das Morgenstern Trio mit Stefan Hempel (Violine), Folkwang Alumni Emmanuel Wehse (Cello) und Catherine Klipfel (Klavier) sowie an Tanz Alumnus Jan Möllmer.

Den Förderpreis des Landes NRW für junge Künstlerinnen und Künstler in der Sparte Komposition, Dirigat, Instrumentalmusik erhielt das Morgenstern Trio. Er wird seit 1957 jährlich vergeben und würdigt die Leistungen in den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Musik, Film, Theater, Architektur und Medienkunst. Er wird an überdurchschnittlich begabte KünstlerInnen vergeben, die nicht älter sind als 35 Jahre und dem Land durch Geburt, Wohnsitz oder ihre Arbeit verbunden sind. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und soll die jungen PreisträgerInnen bei der künstlerischen Weiterbildung unterstützen und zur Verwirklichung ihrer Projekte beitragen.

Den mit 1.000 Euro dotierten Nachwuchspreis in der Sparte Theater/Tanz erhielt Jan Möllmer, der an der Folkwang Universität der Künste sein Bachelorstudium im Studiengang Tanz 2014 erfolgreich abgeschlossen hat.

Die Verleihung der Förderpreise fand im Düsseldorfer Ständehaus K 21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen statt.

Stsiapan Hurski mit DAAD-Preis 2015 ausgezeichnet

Der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen wurde am 13. November 2015 an Stsiapan Hurski vergeben.

Hurski studiert seit 2013 Tanz an der Folkwang Universität der Künste. Er erhält den Preis für sein beispielhaftes Engagement in der Hochschule. Seine künstlerischen Fähigkeiten und interdisziplinären Projektarbeiten sind Vorbild für Studierende aller Studiengänge und Fachrichtungen der Folkwang Universität der Künste. Stsiapan Hurski überzeugte zuletzt in den Projekten „Feldstärke“, der interdisziplinären Zusammenarbeit von Studierenden verschiedener Kunstakademien und Hochschulen unter der Federführung von Pact Zollverein und bei der „Extraschicht“, der Nacht der Industriekultur.  

Die Auszeichnung soll ausländische Studierende ermutigen, sich in die Hochschulen und außerhalb der Hochschulen aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Daher gibt der Deutsche Akademische Austauschdienst deutschen Hochschulen die Möglichkeit, ausländische Studierende, die durch exzellente akademische Leistungen und ein besonderes kulturelles und soziales Engagement auffallen, mit einem Preis zu würdigen. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert und wird seit 1995 jährlich vergeben.

Erster Preis für Marie-Lena Kaiser beim Festival 638 Kilo Tanz

Beim diesjährigen Festival 638 Kilo Tanz, das vom 05. bis zum 08. November 2015 in Essen stattfand, gewann Marie-Lena Kaiser für ihre Choreographie sowohl den ersten Preis der Jury als auch den Publikumspreis. Das für Folkwang-Absolventin Eva Pageix choreographierte Solo mit dem Titel "Eva" geht der Frage nach, ob Kurzweiligkeit und Flüchtigkeit von Glücksgefühlen von Dauer sein können.

Marie-Lena Kaiser befindet sich im letzten Jahr ihres Bachelor of Arts Tanzstudiums an der Folkwang Universität der Künste und hat bereits mehrfach mit eigenen Choreographien auf sich aufmerksam gemacht.

Unter der künstlerischen Leitung von Sabina Stücker und Jelena Ivanovic wurden an drei Orten in Essen aktuelle Produktionen mit dem Schwerpunkt Tanz-Szene NRW und choreografischer Nachwuchs aus dem In- und Ausland präsentiert. Veranstaltungsorte waren die Casa des Schauspiel Essen, das Katakombentheater im Girardethaus und das Maschinenhaus Essen.
Das Festival 638 Kilo Tanz soll jungen KünstlerInnen eine Plattform und einen Ort bieten, wo Begegnung und Austausch möglich werden. Es wird gefördert von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Kulturbüro der Stadt Essen, dem Fachbereich Interkulturelle Orientierung/Kommunales des Integrationszentrums Essen und der Allbau Stiftung.

Folkwang Alumnus Paul Hess gewinnt den Wettbewerb „Das beste deutsche Tanzsolo“ 2015

Paul Hess, Folkwang Tanz Alumnus, wurde auf der euro-scene, dem Festival zeitgenössischen und europäischen Theaters und Tanzes, mit dem 1. Preis für das beste deutsche Tanzsolo und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Hess begeisterte mit mit seinem Solo „Totilas – der Ritt“, das an eine Kür des berühmten Dressurpferdes Totilas anlehnt.

Bewerben konnten sich alle TänzerInnen, unabhängig von Alter, Ausbildung, Stil und Nationalität. Eine Vorauswahl für die Finalrunden - bestehend aus 20 TeilnehmerInnen - wurde von der Festivaldirektorin der euro-scene, Ann-Elisabeth Wolff, und dem künstlerischen Leiter des Wettbewerbs, René Reinhardt, getroffen und in den öffentlichen Runden präsentiert.

Der Wettbewerb fand im Rahmen der euro-scene vom 03. bis 08. November 2015 im Schauspielhaus in Leipzig statt, war wie immer ein Publikumsmagnet und somit an allen drei Abenden ausverkauft.

Paul Hess studierte Tanz und Choreographie von 2003 bis 20010 an der Folkwang Universität der Künste und war danach erfolgreich beim Tanztheater Wuppertal, beim Tanztheater Münster sowie der Renegade Bochum und ist nun festes Mitglied der Kompanie von Susanne Linke in Trier.