Prof. Till Engel

_Klavier
_Fachbereich 1

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_Tel.: +49 (0) 203_29588-0 (dienstlich)

Lebenslauf

1951 in Basel geboren, studierte Till Engel an der Hochschule für Musik in Hannover bei Prof. Bernhardt Ebert (Klavier) und Prof. Heinrich Sutermeister (Komposition).
1970 erhielt er den 1. Preis für die "beste Aufnahme des Jahres" eines jungen Künstlers im Austauschprogramm ORTF-ARD. Ein Jahr später legte Till Engel die künstlerische Reifeprüfung sowie das Konzertexamen "mit Auszeichnung" ab und gewann die Silbermedaille beim internationalen Wettbewerb in Genf.
Bei Wilhelm Kempff und Alfred setzte er seine Studien fort und erarbeitete sich schon früh ein großes und vielseitiges Repertoire.

Konzertreisen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führten ihn nach Nordamerika, in den vorderen Orient und durch ganz Europa. Dabei konzertierte er auch als Solist mit renommierten Orchestern (u.a. Wiener Philharmoniker, Festival Strings Luzern, NDR Symphonieorchester, New York Chamber Orchestra) unter bedeutenden Dirigenten wie z.B. Bernard Klee, Vaclav Neumann, Edmond de Stoutz und Hiroshi Wakasugi.

Eine Schallplatte mit den Mozart-Konzerten für zwei und drei Klaviere nahm er zusammen mit seinem Vater Karl Engel, Leopold Hager und dem Mozarteum Orchester auf.
Als Kammermusikpartner spielte er u.a. mit dem Melos-Quartett und häufig mit zahlreichen Mitgliedern der Berliner Philharmoniker. Zahlreiche Aufnahmen und Uraufführungen zeitgenössischer Musik gehören ebenso zu seiner künstlerischen Tätigkeit.

Seit 1975 ist Till Engel Professor für das Hauptfach Klavier an der Folkwang
Hochschule. Außerdem erteilt er regelmäßig Meisterkurse im In- und
Ausland und nimmt an Wettbewerbsjurys teil.

Im Herbst 1991 hat Till Engel die Sonaten D 959 (A-Dur) und D 960 (B-Dur) von Franz Schubert auf CD eingespielt und zu dieser Aufnahme eine ausführliche analytische Einleitung verfaßt. Mit den drei letzten Sonaten Schuberts trat er 1993 äußerst erfolgeich beim Klavier-Festival Ruhr auf.

Seit 2011 ist er der Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Schubert-
Gesellschaft.

Das „Lexikon des Klaviers“ (Laaber-Verlag 2006) bezeichnet den schweizer
Pianisten als „Vertreter einer pianistischen Ästhetik, die intellektuelle
Werkdurchdringung vor dem Hintergrund einer feinst abgestimmten
Klanglichkeit in den Vordergrund stellt“.

Foto: © Wolfgang Kleber

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