Folkwang Schnittpunkte _ die Kammerkonzertreihe der Folkwang Universität der Künste im Museum Folkwang geht in die neue Saison

„… im Volkston“ am 12. Februar um 11 Uhr

Die 2011 gestartete Essener Kammerkonzertreihe Folkwang Schnittpunkte geht am kommenden Sonntag, 12. Februar, in ihre zweite Saison. „…im Volkston“ ist die erste von drei Konzertmatineen, mit der dieses über die Stadtgrenzen hinaus erfolgreiche neue Format 2012 fortgesetzt wird. Veranstaltet werden die Folkwang Schnittpunkte von der Folkwang Universität der Künste in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang und großzügig unterstützt von der Dr. Josef und Brigitte Pauli Stiftung. Alle Konzerte finden im Karl Ernst Osthaus-Saal des Museum Folkwang statt.
„…im Volkston“ präsentiert am kommenden Sonntag um 11 Uhr Lehrende und Studierende der Folkwang Universität der Künste sowie der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit einem Programm von Bach über Schumann, Brahms, de Falla bis zur Moderne.

Mit den Folkwang Schnittpunkten möchten Museum und Hochschule Schnittstellen ihrer beiden Institutionen aufzeigen und auch Schnittmengen der künstlerischen Folkwang Disziplinen für eine größere Öffentlichkeit erfahrbar machen. In der Moderation der Veranstaltung wird nicht nur auf geschichtliche Hintergründe der aufgeführten Stücke eingegangen, sondern bewusst ein Schwerpunkt auf die Verbindung von Kunst und Musik gelegt und damit auf die Folkwang-Idee, die vor etwa einhundert Jahren von Karl Ernst Osthaus entwickelt wurde.

Das Programm „…im Volkston“ beschäftigt sich mit der Verbindung zwischen Volksmusik und Kunstmusik. Seit Jahrhunderten haben Melodien und Rhythmen des Volkes bzw. einzelner Volksgruppen Komponisten beeinflusst. Sie haben sie dokumentiert, zitiert oder auch in veränderter Form in ihre Werke übernommen. Gerade in der Romantik war es ein gängiges und wesentliches Stilmittel, sich folkloristischer Themen zu bedienen um Unmittelbarkeit von Gefühlen - beispielsweise Überschwang oder Freude – hervorzurufen. Wie unterschiedlich die Bereicherung der Volksmusik für die Kunstmusik in den verschiedenen Epochen und Ländern war und bis heute ist, zeigt das Konzertprogramm des kommenden Sonntags:

Nach drei „Choralvorspiele für Violoncello und Klavier“ von Johann Sebastian Bach/Zoltán Kodály (1685-1750/1882-1967) erklingt in gleicher Besetzung die „Suite populaire espagnole“ von Manuel de Falla (1876-1946), gefolgt von „Ungarische Tänze für Klavier zu vier Händen“ von Johannes Brahms (1833-1897). Nach der Pause geht es weiter mit „Fünf Stücke im Volkston op. 102“ von Robert Schumann (1810-1856), „Jewish Life“ von Ernest Bloch (1880-1959), „Graciela y Buenes Aires“ von José Bragato (geb. 1915) und „Ungarische Rhapsodie“ von David Popper (1843-1913).
Es musizieren Andreas Frölich (Klavier), Luisa Imorde (Klavier) von der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie Alexander Hülshoff (Folkwang Professor für Violoncello) und sein Schüler Philip Graham.

Der Eintritt kostet 10 Euro (ermäßigt 5 Euro), Karten gibt es über die Kartenhotline der Folkwang Universität der Künste:
0201_4903-231, per Mail über karten@folkwang-uni.de oder direkt an der Konzertkasse im Museum Folkwang.
Der Erwerb der Eintrittskarte berechtigt gleichzeitig zum einmaligen Besuch des Museum Folkwang im Anschluss an das Konzert oder in der Pause.
Anfahrt: Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen,
Navigationsinfo: Bismarckstraße 60.
http://www.museum-folkwang.de/de/information/anfahrt.html

Groß / 6. Februar 2012

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Groß / 06. Februar 2012

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