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Auszeichnungen der Gestaltungs-Studierenden & Alumni
Hier finden Sie eine Auswahl der Preise für Studierende & Alumni aus dem Bereich Gestaltung. Die Liste wird ständig ergänzt.
Folkwang Alumnus Ralph Schulz (Studiengang Kommunikationsdesign) ist Preisträger des BFF-Förderpreises 2011. Ausgezeichnet wurde seine Diplomarbeit ‚Rekonstuktion unbekannter Interieurs’, betreut von Prof. Jörg Eberhard und Prof. Christopher Muller.
Der BFF-Förderpreis ist seit 23 Jahren weltweit der einzige Preis für Hochschul-Abschlussarbeiten im Bereich Fotografie und ist – mit einer Preissumme von 15.000 Euro – international einer der renommiertesten und höchstdotierten Förderpreise für Hochschulabsolventen.
Präsentiert werden die Arbeiten der Preisträger bis zum 9. Juli 2011 in der Ausstellung 'Licht_Bild_Welt_Stuttgart 2011'.
Informationen zur Ausstellung: http://www.bff.de/
Homepage von Ralph Schulz: www.ralph-schulz.com
In der Sparte Musik erhalten Maximilian Brosy, Querflöte (Klasse Prof. G. Ott) und Yan Vaigot, Violoncello (Klasse Prof. Y. C. Cho) je einen Folkwangpreis.
In der Sparte Darstellende Kunst sind die Preisträger Moritz Fleiter (Physical Theatre), Ruth Schulz (Schauspiel|Regie) und Karl Philipp Fromberger (Schauspiel|Regie).
Der Dr. Alfred Hoff Sonderpreis zur Förderung junger Pianisten geht an Yujin Choi (Klasse Prof. B. Wambach).
Mit dem Josef und Else Classen Tanzpreis 2011 wird Vladislav Bondarenko (Master of Arts/Interpretation) ausgezeichnet.
Philipp Hermes und Dustin Jessen (Studiengang Industrial Design) wurden beim 5. VDID NACHWUCHSWETTBEWERB ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden insgesamt drei gleichwertig herausragende Studienleistungen premiert. Die beiden Folkwängler erhielten den Preis für den Hocker „DREY“, der ohne Leim und Schrauben auskommt und seine Stabilität durch ein Metallband erhält. Nähere Informationen zum Preis finden Sie hier
Die Studienstiftung des deutschen Volkes, Deutschlands größtes und unabhängiges Begabtenförderungswerk, fördert in einem eigenen Programm Studierende der Studienrichtungen Design/Gestaltung/Film. Unter den insgesamt 43 neu aufgenommenen Stipendiatinnen und Stipendiaten befinden sich zwei Studierende der Folkwang Universität der Künste: Esther Altmeyer (Kommunikationsdesign) und Philipp Aumann (Kommunikationsdesign). Neben einem monatlichen Stipendium und einem umfangreichen Förderprogramm (z.B. Sommerakademien, Sprachkurse, Beratung und Austausch) können die Stipendiaten spezielle Design-Tagungen und Seminare besuchen.
Matthias Laschke (Studiengang Industrial Design) hat vom 6. bis zum 12. Mai die Folkwang Universität der Künste bei der CHI 2011 - Conference on Human Factors in Computing Systems - in Vancouver vertreten. Er präsentierte den "Shower Calendar", ein nachhaltiges Konzept, um beim Duschen weniger Wasser zu verbrauchen.
Nähere Informationen zum Shower Calendar
Phillip Aumann (6. Semester, B.A., Fotografie) ist Preisträger der Studienstiftung des deutschen Volkes in der Kategorie Film/Design.
Folkwang Studentin Anne-Lena Michel (Fotografie, Klasse Prof. C. Muller) ist im Rahmen des NRW Stipendienprogramms "Cité des Arts Paris" mit einem sechsmonatigen Atelierstipendium ausgezeichnet worden. Sie wird von April bis September in einem Atelier der Cité Internationale des Arts Paris arbeiten.
Ute Klein, Folkwang Alumna des Studiengangs Fotografie (Abschluss 2009), ist mit dem Förderpreis für Fotografie der Stadt München ausgezeichnet worden. Alle zwei Jahre verleiht die Stadt München insgesamt sechs Förderpreise für die Sparten Bildende Kunst, Architektur, Fotografie, Schmuck und Design. Mit den Preisen, die jeweils mit 6.000 Euro dotiert sind, werden herausragende junge Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet. Ziel der Auszeichnung ist es, die qualitätsvolle bisherige Arbeit der Preisträgerinnen und Preisträger hervorzuheben und ihren Werdegang zu unterstützen. Die Jury betrachtet bei ihren Nominierungen und Entscheidungen das gesamte bisherige Schaffen der Nominierten. Im Rahmen einer Ausstellung sind die Werke der Preisträger noch bis zum 17. April in der Städtischen Kunsthalle lothringer13 zu sehen. Das besondere Präsentationsformat setzt auf den interdisziplinären Dialog mit den anderen Sparten.
Folkwang Alumna Denise Franke (Kommunikationsdesign) ist mit einem "red dot: best of the best" im Packing Design ausgezeichnet worden. Sie bekam den Preis für eine Faltschachtel mit dem Titel "death by chocolate", die den Mythen rund um die Schokolade nachspürt und sie in einen modernen ironischen Kontext setzt.
Valerie Schmidt, Absolventin des Jahrgangs 2009 im Studiengang Fotografie, hat das diesjährige Aufenthaltsstipendium des Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop erhalten. Aus 1198 Bewerbungen vergab die Jury an insgesamt 104 Künstlerinnen und Künstler ein einmonatiges Stipendium. Am 30.1.2011, dem Tag der offenen Tür, wird Valerie Schmidt dort ihre Arbeiten zeigen.
Das Künstlerhaus Lukas fördert Künstlerinnen und Künstler in den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Tanz und Musik mit der Vergabe von Aufenthaltsstipendien. Besonderer Wert wird darauf gelegt, interessante Kooperationen zwischen den Künsten zu ermöglichen. Mit seinem Programm dient das Künstlerhaus Lukas der Begegnung und dem Austausch von Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Disziplinen und Nationalitäten sowohl untereinander als auch mit einem interessierten Publikum.
Der Imageclip der Folkwang Universität der Künste ist in Berlin mit dem goldenen Econ Award Unternehmenskommunikation in der Kategorie „Imagefilm“ ausgezeichnet worden. Mit den Awards zeichnen Handelsblatt und Econ Verlag Firmen und Organisationen aus, deren Corporate Communication Maßstäbe setzt. In diesem Jahr hatten sich 250 Unternehmen beworben. Ausgezeichnet wurden Beiträge in insgesamt zehn Kategorien.
Umgesetzt wurde der Clip von der Agentur Screenworks Köln. Die Musik wurde eigens hierfür von Folkwang Professor Bernhard Eichner und seinem Studenten Christian Samosny komponiert und produziert. Projektleitung und Redaktion lagen bei Maiken-Ilke Groß, Pressesprecherin der Folkwang Universität.
Begründung der Jury: „Der Imageclip schafft es hervorragend, in aller Kürze Konzept und Geist der Folkwang Universität zu vermitteln. Die Produktion ist sehr professionell, wirkt aber, dank der Ausnutzung eigener Ressourcen und der Performance realer Protagonisten, höchst authentisch. Die emotionale Art der Umsetzung sorgt fabelhaft dafür, dass Energie und Enthusiasmus der und des Abgebildeten durchgehend spürbar bleiben. Der Spot ist somit kompatibel für alle Zielgruppen: Hier möchte man studieren, lehren oder fördern.“
Zu sehen ist der Imageclip – der 2010 bereits beim 2. Internationalen Eyes & Ears Trailerfestival sowie bei den 12. Internationalen Eyes & Ears Awards ausgezeichnet wurde - im Netz unter:
www.folkwang-uni.de/clip
Bereits im April 2010 ist der Imageclip der Folkwang Universität der Künste im Rahmen des 2. Internationalen Eyes & Ears Trailerfestivals mit einem Preis in der Kategorie „Promotion Spot Kunst & Kultur“ ausgezeichnet worden. Auch bei den 12. Internationalen Eyes & Ears Awards (12. Oktober) hat der Clip, der 2010 ebenfalls für den Econ Award nominiert ist, einen Preis bekommen: In der Kategorie "Sender-, Programm-, Film- bzw. contentbezogene Musik-Komposition und/oder -produktion". Die Musik wurde eigens von Folkwang Professor Bernhard Eichner und seinem Studenten Christian Samosny komponiert und produziert. Projektleitung und Redaktion lagen bei Maiken-Ilke Groß, Pressesprecherin der Folkwang Universität der Künste.
Aus der Begründung der Jury: "Musik verbindet – in diesem Fall die unterschiedlichen Fachbereiche der Folkwang Universität der Künste: Theater, Tanz, Musik, Schauspiel, Wissenschaft und Design. Die beeindruckenden Bilder werden von Tönen begleitet, die eigens hierfür von der Hochschule komponiert und produziert wurden. Die Musik wird durch ein Light-Painting begleitet, das alle Fachbereiche miteinander verbindet. Zugleich personalisieren die Gesichter der Studenten die Kunst- und Kulturinstitution Folkwang Universität. Eine ungewöhnlich ästhetische und klangvolle Werbung für die Kunst- und Kulturausbildung, die noch dazu international sehr gut funktioniert."
Am 13. Oktober vergab Lotto Brandenburg in Potsdam die Kunstpreise Literatur und Fotografie 2010 an insgesamt vier Künstler. Ein Kunstpreis Fotografie 2010 geht an Kai Wiedenhöfer mit „Grenzländer – eine photographische Reflektion zu 50 Jahre Mauerbau in Berlin 2011 “ und ist mit 6000 Euro dotiert.
Kai Wiedenhöfer studierte Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Fotografie an der Universität-Gesamthochschule Essen. Der Studiengang stand in der Folkwang-Tradition und wurde 2008 wieder in die Folkwang Universität der Künste integriert. Seine Arbeiten sind bereits mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden, u.a. erhielt er mehrere World Press Photo Awards und den Deutschen Fotobuchpreis für sein Buch ‚Perfect Peace’.
Fotografiejurorin Carmen Schliebe zur Preisvergabe:
„Die beiden Preisträger Kai Wiedenhöfer und Sabine Springer, die durch die hohe künstlerische Qualität ihrer Arbeiten die Jury überzeugten, setzen sich in ihren Projekten mit hochbrisanten Themen auseinander. Es gelang ihnen in ihren fotografischen Serien, einen neuen Zugang zu dem jeweiligen Thema zu finden und ihm dadurch besondere Ausdruckskraft zu verleihen. Künstlerische Fotografie ist heute noch eines der wenigen Mittel, die uns dazu veranlassen können, über unser Dasein nachzudenken. So sind die Serien der beiden Preisträger beste Beispiele dafür, wie engagierte Fotografie eine ernsthafte, kritische Beschäftigung mit aktuellen Themen auslösen kann."
Die Fotografin und stellvertretende Direktorin des Museums Folkwang Prof. Ute Eskildsen erhält am 3. Oktober 2010, dem Tag der deutschen Einheit, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland von Bundespräsident Christian Wulff überreicht.
Eskildsen studierte Fotografie an der Folkwangschule für Gestaltung und war später Mitarbeiterin an der Universität-Gesamthochschule Essen.
Die Begründung der Auszeichnung durch Bundespräsident Christian Wulff:
"Eskildsen hat die Fotografische Sammlung des Museums aufgebaut, weiterentwickelt und mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland bekannt gemacht. Frau Prof. Eskildsen gehört zu den führenden Fotokuratorinnen, ihre Ausstellungen sind zugleich wichtige Forschungsbeiträge zur Geschichte der Fotografie. Dabei setzt sie sich in besonderer Weise für junge Künstlerinnen und Künstler ein. Die von ihr konzipierten Ausbildungs- und Förderprogramme gelten als vorbildlich. Darüber hinaus hat sie mit Unterstützung der Alfried-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung und anderer Stiftungen Förderprogramme für Fotografen und Fotokuratoren eingerichtet. Diese als Nachwuchsförderung konzipierten Stipendien und Preise haben eine Tradition begründet, die weit über Deutschland hinaus wirkt."
Studierende von Prof. Rolf Lieberknecht (Kommunikationsdesign - Bildhauerei | Dreidimensionale Gestaltung) folgten mit der Projektgruppe Folkwang dem Aufruf von RWE, sich innerhalb eines Ideenwettbewerbs mit der künstlerischen Gestaltung der technischen Wegmarken entlang des RuhrtalRadwegs auseinanderzusetzen.
Drei der fünf eingereichten Folkwang-Konzepte konnten sich in dem Wettbewerb durchsetzen und wurden seit dem Frühjahr umgesetzt: die Video-Arbeit „Watt ’n dat?“ an der Ortsnetzstation „Im Stein“ im sauerländischen Niedersfeld bei Winterberg, eine Gasmerkpfahl-Installation mit dem Titel „primus inter pares“ an der Ruhrbrücke in Neheim sowie die Klanginstallation „AnMachWerk“ am Koepchenwerk in Herdecke.
Jedes der Kunstwerke wurde dabei mit rund 10 000 Euro gefördert. An dem Wettbewerb beteiligten sich 60 junge Künstlerinnen und Künstler der Kunstakademie Münster, der Folkwang Universität der Künste, der Freien Akademie der bildenden Künste in Essen und des Design-Studiengangs der Dortmunder Fachhochschule.
Weitere Informationen zu den Beiträgen der Gruppe Folkwang finden Sie in der
Folkwang-Projektgalerie
